Einmal mehr hat Dienstagfrüh in Graz an vier Schulen Aufregung wegen Droh-E-Mails geherrscht. Das Schema erinnert an die mittlerweile zahlreichen Fälle der jüngeren Vergangenheit.
Betroffen waren das Bundesgymnasium GIBS, die AHS Reininghaus und die Volksschule Jägergrund im Grazer Westen sowie die Mittelschule St. Andrä im Bezirk Gries. In allen vier Fällen waren Bombendrohungen per E-Mail eingegangen. Die Schulen kontaktierten die Polizei, die daraufhin die Gebäude durchsuchte – diesmal bei laufendem Betrieb, bestätigt Sprecher Fritz Grundnig. Gefunden wurde wie auch in sämtlichen Fällen zuletzt nichts.
Letzte Grazer Droh-Welle erst eine Woche her
Die Behörden haben mittlerweile Routine in solchen Fällen: Erst vor gut einer Woche mussten mehrere Grazer Schulen wegen ähnlich formulierter Drohungen gesperrt werden. Besonders bitter: Die Volksschule Jägergrund kam nun bereits zum zweiten Mal zum Handkuss.
Am Dienstag war nicht nur die Steiermark von der neuen Droh-Welle betroffen, auch in Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten gab es ähnliche Fälle. In St. Pölten wurden viele Eltern erst äußerst kurzfristig über die Schul-Sperren informiert, Chaos war die Folge. Nicht für alle Schüler, die sich schon am Schulweg befanden, konnte eine adäquate Betreuung sichergestellt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.