Im Skandal um die angebliche sexuelle Belästigung am Set holt Justin Baldoni nun zum Gegenschlag gegen Blake Lively aus. Der Schauspieler soll nämlich eine „explosive“ Gegenklage gegen seine „It Ends With Us“-Kollegin vorbereiten.
Erst in der vergangenen Woche hatte Blake Lively eine Klage wegen sexueller Belästigung durch Baldoni am Set des Hollywood-Streifens, der in Österreich unter dem Titel „Nur noch ein einziges Mal“ im Kino gelaufen war, eingereicht. Doch wie es scheint, will dieser die Vorwürfe nicht einfach auf sich sitzen lassen.
Baldoni will „wahre Geschichte erzählen“
Denn wie die „Daily Mail“ jetzt berichtete, soll der 40-Jährige planen, eine Gegenklage einzureichen, sobald die Gerichte nach dem Jahreswechsel wieder geöffnet werden.
Baldonis Anwalt Bryan Freedman erklärte dazu: „Ich werde nicht darüber sprechen, wann oder wie viele Klagen wir einreichen, aber wenn wir unsere erste Klage einreichen, wird das alle schockieren, die in einer nachweislich falschen Erzählung manipuliert wurden.“
Laut Freedman handle es sich um einen „Skandal, der die Menschen erschüttert!“. Er habe „in über 30 Jahren Praxis noch nie ein solches Maß an unethischem Verhalten gesehen, das absichtlich durch Medienmanipulation angeheizt wurde“. Er versprach: „Wir werden die wahre Geschichte erzählen!“
Lively verklagte Baldoni
Die Vorwürfe von Lively wiegen jedenfalls schwer. Sie beschuldigt Baldoni der sexistischen Bemerkungen am Set der Verfilmung des Romans von Colleen Hoover. Unter anderem soll der Schauspieler über seine frühere Pornosucht gesprochen und anzügliche Bemerkungen über Livelys Körper und ihr Gewicht gemacht haben. Zudem soll er Lively Nacktfotos von anderen Frauen gezeigt haben.
Der Dreh von „It Ends With Us“ soll so schlimm gewesen sein, dass eine Krisensitzung einberufen wurde, in der das toxische Arbeitsumfeld Thema war. Auch Livelys Ehemann Ryan Reynolds habe an der Sitzung teilgenommen, heißt es.
Wie „TMZ“ aus der Klage von Lively zitiert, soll die Hollywood-Beauty gefordert haben, dass Baldoni ihr keine Nacktfotos und -videos mehr zeigt und nicht mehr über seine angebliche frühere Pornosucht spricht.
Es wurde auch gefordert, dass der Schauspieler keine weiteren Diskussionen um seine sexuellen Eroberungen von Lively und anderen Frauen mehr anstößt. Auch Erwähnungen von Genitalien der Darsteller und Crewmitglieder sollten eingestellt werden, ebenso wie Fragen zu Livelys Gewicht oder ihrem verstorbenen Vater.
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