Caspar, Melchior und Balthasar: Die „Heiligen Drei Könige“ bringen Segen für das neue Jahr und sammeln für Menschen, die in Armut und Ausbeutung leben – heuer für Kinder in Nepal.
Funkelnde Kronen und bunte Gewänder: Wie jedes Jahr sind auch heuer wieder die Sternsinger in königlicher Mission unterwegs. Seit gestern ziehen Caspar, Melchior und Balthasar von Tür zu Tür, um die weihnachtliche Friedensbotschaft und den Segen für 2025 zu überbringen. „Wir sind hochmotiviert“, freuen sich etwa die Sternsinger der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu über ihre Aufgabe.
Wenn bei der Dreikönigsaktion fleißig gesungen wird, werden vielerorts auch gleich Spenden für den guten Zweck gesammelt. Neben der Katholischen Jungschar aus Amstetten, sind rund 22.000 Kinder und Jugendliche bis zum 6. Jänner in ganz Niederösterreich im Einsatz. Und machen sich dabei heuer für den Kinderschutz und die Ausbildung Jugendlicher in Nepal stark.
Traditionelles Brauchtum
Das Land zählt zu einem der ärmsten weltweit. Ausbeutung, Gewalt und Armut stehen hier auf der Tagesordnung. Die Dreikönigsaktion ist dabei nicht nur ein Stück lebendige Tradition und Brauchtum, sondern vor allem eine tatkräftige „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Seit Beginn der Aktion im Jahr 1954 gelang es, 540 Millionen Euro für rund 500 Hilfsprojekte in Armutsregionen zu sammeln und umrundeten mit 420.000 zurückgelegten Kilometern damit zehnmal die Erde. Im Durchschnitt ersingt jeder einzelne Sternsinger 230 Euro. In St. Pölten schafften es die „Weisen aus dem Morgenland“ im Vorjahr mit rund 1,77 Millionen Euro um drei Prozent (rund 52.000 Euro) mehr an Spendengeldern zusammenzutragen, als noch 2023.
Mehr Informationen unter www.sternsingen.at
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