Verkehrskollaps – trotz Abfahrtssperren auf der Tauernautobahn! Die Tennengauer Gemeinden traf die Reisewelle erneut mit voller Wucht. . .
Zumindest einige Tennengauer nahmen es mit Humor – und entdeckten ihren Geschäftssinn. Als am Wochenende tausende Urlauberautos maximal im Schritttempo durch Kuchl rollten, setzten sich mehrere Jugendliche an den Straßenrand. Im Gepäck hatten sie Kaffee und verkauften diesen für zwei Euro pro Becher an die verdutzten und amüsierten Urlauber.
Andere Bewohner waren deutlich weniger gelassen! Denn: Rund um die Tunnel-Großbaustelle auf der Tauernautobahn (A10) ging am Wochenende oft überhaupt nichts mehr weiter. Bis zu drei Stunden Verzögerungen gab es auf der Autobahn.
Trotz Abfahrtssperren verstopften Tausende Urlauber mit ihren Pkw auch die Straßen in Gemeinden rund um die A10. Selbst in den späten Abendstunden rollten die Autos durch die Orte in Richtung Skigebiete. „Es ist teilweise überhaupt nichts mehr gegangen. Es war echt am Limit“, meint etwa die Gollinger Friseurin Christine Holzmann.
Noch deutlicher wird Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ): „Wie von mir erwartet, waren alle Ankündigungen betreffend Kontrollen für den Hugo. Die Sperren sind für die Würscht, man lässt sowieso alle abfahren. Zur Not fahren die Urlauber halt schon bei Salzburg-Süd ab.“ Seine Forderung an die Landesregierung: „Wir brauchen endlich eine Blockabfertigung am Walserberg.“
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