Training, Training, Training – Lindsey Vonn lässt auf ihrem Weg zurück in den Weltcup nichts unversucht. Das jedenfalls suggeriert ihre aktuelle Insta-Story.
Allein der (gestrige) Donnerstag hatte es in sich: zunächst Abfahrtstraining, gleich darauf Super-G-Training. Genug für den Tag? Keineswegs. Es ging weiter in die Kraftkammer. Zuerst wird die Beinpresse malträtiert. Dann geht‘s auf der Slackline fast akrobatisch zur Sache. Lindsey beherrscht offenbar die höchste Kunst der Körperbeherrschung. Technik, Stabilisation, Ausdauer, Kraft – nichts wird dem Zufall überlassen. Vonn, inzwischen 40 Jahre jung, tut alles, um im Weltcup noch einmal zu reüssieren.
Startberechtigung ist da
Die theoretische Berechtigung dazu sollte sie schon haben. „Ich habe mich offiziell für den Weltcup qualifiziert! Die Rennen an diesem Wochenende haben so viel Spaß gemacht und waren eine tolle Trainingsmöglichkeit“, schrieb sie vor einigen Tagen auf Instagram. Die US-Amerikanerin hatte bei den unterklassigen FIS-Rennen in Copper Mountain in der Abfahrt Platz 24 und 27, im Super-G Platz 24 und 19.
Noch nicht ready
Für die jetzt anstehenden Rennen in Beaver Creek fülhe sie sich „noch nicht wirklich ready“, sagte Lindsey gestern auf Insta. Also werde sie bei den Speed-Rennen als Vorläuferin an den Start gehen. Es sei der berüchtigte „next step“ zurück ins Weltcup-Geschehen.
In Beaver Creek starten am Wochenende die Speed-Frauen als letzte Sparte im Weltcup in die Saison. Selektiver könnte es zum Auftakt in die Saison kaum sein, und die „Birds of Prey“ ist für das gesamte für die Abfahrt am Samstag und den Super-G am Sonntag (jeweils 19.00 Uhr MEZ) genannte Feld auch Neuland.
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