Bei ihrem Auftritt am roten Teppich der „Reality Awards“ von RTL+ ist Stephie Stark plötzlich nur noch in BH und Höschen dagestanden. Der Grund: eine wichtige Botschaft!
Die Überraschung war groß, als die 29-Jährige, die auch schon mit Ex-„GNTM“-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink in der Show „Bei Gina-Lisa läuten die Hochzeitsglocken“ angebandelt hatte, am Red Carpet der Preisverleihung plötzlich die Hüllen fallen ließ und nur noch in schwarzer Unterwäsche für die Fotografen posierte.
Hassbotschaften am Körper
Doch der Striptease hatte einen guten Grund. Denn auf dem Körper der Reality-TV-Darstellerin prangten in großen Lettern Worte wie #nohate, billig, Hure oder eklige Lesbe. Auch die Afforderung „Erschieß dich“ war auf dem Body von Stark zu lesen.
Die Ex-Kandidatin von Dating-Formaten wie „Der Bachelor“ oder „Princess Charming“ verriet der „Bild“, was es damit auf sich hatte: Sie wollte auf den Hass im Netz aufmerksam machen.
„Während einer Produktion erhalte ich keine Beleidigungen. Danach aber umso mehr“, erklärte sie. „Der Hass hat sich durch mein Outing noch mehr verstärkt als vorher in den Dating-Formaten auf der Suche nach einem Mann.“
Beleidigungen „wegen meiner Sexualität“
Mittlerweile habe sie es nicht nur mehr mit „banalen Beleidigungen“ zu tun, sondern auch mit Beleidigungen „wegen meiner Sexualität“, so Stark.
Die Reality-TV-Beauty outete sich vor zwei Jahren als pansexuell, erklärte damals, dass sie „den Menschen und nicht das Geschlecht“ liebe. Auch mit Gina-Lisa Lohfink hatte sie einen kurzzeitigen Flirt, doch daraus wurde nichts Ernstes.
„Unterirdische“ Beleidigungen
Wie es gerade in Liebes-Dingen ausschaut? „Nach Gina-Lisa und Gina (Beckmann, ebenfalls ein Reality-TV-Star, Anm.) läuft es erst mal schlecht. Männer schreiben mir trotzdem noch, aber da ist keiner dabei, der mir gefällt“, schmunzelte sie.
Nach ihrer Teilnahme bei der Dating-Show „Der Bachelor“ wollte sie „am liebsten nie wieder an einer Show teilnehmen. Denn die Beleidigungen nach der Sendung waren unterirdisch“, schilderte Stark. „Auch sowas wie: ,Geh sterben‘.“
Zwar sei sie mittlerweile selbstbewusster als noch vor einiger Zeit, Hass im Netz werde sie aber dennoch nicht wortlos hinnehmen. Hater wolle sie daher in Zukunft auch anzeigen, so Stephie Stark abschließend.
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