Kritisch äußert sich Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll gegenüber der „Krone“ zum Urteil gegen einen rasenden Drogen-Lenker, der in eine Pizzeria donnerte. Der Landespolitiker fordert strengere Strafen und äußert Willen zu Gesetzesänderungen.
Die Bewährungsstrafe für den Drogen-Lenker (siehe hier) veranlasste den für Verkehr zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll (ÖVP), das Gespräch mit der „Krone“ zu suchen. Dabei äußerte er Kritik: „Hier geht es um Generalprävention. Daher verstehe ich nicht, dass in einem Fall wie diesem mit einer bedingten Haftstrafe vorgegangen wird.“
Eine unbedingte Gefängnisstrafe habe eine ganz andere Wirkung auf andere Lenker, die solche Urteile verfolgen würden, so der Politiker. Gerade bei Fällen, wo Suchtgift und Rasen Faktoren sind, sei das Rechtsempfinden der Bevölkerung ein anderes: „Ich erwarte hier mehr Feinnuancierung des Gerichtes. Das ist auch ein Appell an alle Instanzen.“ Zudem wäre Schnöll bereit, die Gesetzgebung zu ändern.
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