Die Bevölkerung will nach erfolgreichem 30er-Start im Ortszentrum zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Das ist auf der Landesstraße aber schwierig, die Gemeinde hat wenig Einfluss. Derweilen nerven die zahlreichen Brummis, die durch den Ort von der L101 ausweichen.
Die 30 km/h-Beschränkung im Ort kommt bei der Bevölkerung sehr gut an“, berichtet der Seehamer Bürgermeister Christian Altendorfer. Seit eineinhalb Jahren gilt die Beschränkung auf der Landesstraße L102 im Zentrum der Gemeinde am Obertrumer See. Gerade in den Sommermonaten spürt jedermann im Ort die Vorteile, weil der 30er beim beliebten Strandbad und bis zu den nahegelegenen Parkplätzen gilt.
Ort hat keine Handhabe auf der Landesstraße
Der Ortschef spricht von einem langen Kampf der Seehamer, um diese Geschwindigkeitsreduktion auf der Landesstraße zu bekommen. „Dort gehen auch die Schüler zu den Bussen, daher wollen die Bürger noch weitere Maßnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen“, so Altendorfer. Da wären zum Beispiel Fahrbahnteiler angedacht. Selber kann die Gemeinde auf der Straße im Besitz des Landes nichts machen.
Das Land sieht der Bürgermeister auch beim Lkw-Verkehr in der Pflicht. Durch das Transitverbot auf der Mattseer Landesstraße L101 weichen immer mehr Brummis über Seeham aus. „Das ist ein großes Thema bei den Bürgern. Sie fordern Lösungen von der Gemeinde“, so Altendorfer, dem die Hände gebunden sind. Eine Lösung könnte die Verlegung der Hinweisschilder in Obertrum bringen. „In Mattsee gibt es ja zumindest eine Umfahrungsstraße im Gegensatz zu uns.“
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