Dass Max Verstappen im Qualifying von Katar wegen langsamen Fahrens bestraft wurde, kann Jenson Button nicht nachvollziehen. „Ich bin noch immer schockiert, dass Verstappen diese Strafe erhalten hat“, meinte der ehemalige Formel-1-Pilot bei Sky.
Hintergrund: Der Red-Bull-Pilot war in der entscheidenden Phase des Qualifyings in einer sogenannten Cool-Down-Runde nach Ansicht der Rennkommissare unnötig langsam unterwegs gewesen. Mercedes-Pilot George Russell krachte deshalb beinahe ins Heck des 27-Jährigen. Mit einem Ausweichmanöver im letzten Moment konnte der Brite gerade noch einen Unfall vermeiden. Verstappen wurde daraufhin mit einer Strafversetzung um eine Position geahndet.
Alonso kam ungestraft davon
Dabei habe der Niederländer nichts falsch gemacht, findet Button. „Max hat diese Strafe erhalten, weil die Rennkommissare befanden, er sei vor Russell unnötig langsam gefahren. Das finde ich seltsam, denn Fernando Alonso fuhr vor Max mit genau dem gleichen Speed. Es ist ja nicht so, als hätte Verstappen beschlossen: ‘Wisst ihr was? Ich bremse jetzt mal einfach so mitten in einer schnellen Kurve.’ Nein, durch die Passage der Kurven 12 und 13 hält Max das Tempo des vor ihm fahrenden Alonso“, so der Weltmeister von 2009. Und selbst wenn die FIA davon überzeugt ist, Verstappen bestrafen zu müssen, dann müsse sie bei allen Fahrern gleich handeln und auch bei Alonso durchgreifen, fordert der Brite.
Große Auswirkungen hatte die Strafe letztlich ohnehin keine. Verstappen, der bereits vor dem Rennen als Weltmeister festgestanden hatte, raste in der ersten Kurve an Russell vorbei und schnappte sich den Sieg am Lusail International Circuit.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.