Von einem alkoholisierten Lenker wurde Johannes Stallinger Ende März in OÖ auf seinem Motorrad abgeschossen. Der Lieferwagen des Rowdys, der eine Sperrlinie überfahren hatte, rammte ihn frontal. Der 46-Jährige wäre an den Folgen beinahe gestorben. Nun sitzt er querschnittgelähmt im Rollstuhl. Feuerwehr-Freunde bereiteten ihm einen Überraschungsempfang.
Die Rührung stand Johannes Stallinger aus Rohrbach-Berg ins Gesicht geschrieben, als er am Freitagnachmittag, genau acht Monate nach einem fürchterlichen Verkehrsunfall auf der B 38, erstmals wieder auf seine Kameraden von der freiwilligen Feuerwehr traf.
Respekt und Applaus
Diese hatten sich im Spalier aufgestellt und wollten ihrem rekonvaleszenten Freund für seine Tapferkeit im Umgang mit dem erlittenen Schicksal Respekt und Applaus zukommen lassen.
Große Überraschung
Der 46-Jährige war nach der Rückkehr von einem monatelangen Reha-Aufenthalt von Ehefrau Elisabeth sowie den Söhnen Christoph (22) und David (19) unter falschem Vorwand zum Feuerwehrhaus gelockt worden. Die Überraschung war daher enorm. „Das hat mich extrem gefreut und so bewegt, dass ich feuchte Augen bekam“, sagt Stallinger.
Der Versicherungsmakler war heuer am 29. März auf dem Heimweg von der Arbeit mit seinem Motorrad auf der Böhmerwald Straße frontal von einem Lieferwagen abgeschossen worden. Wie sich später herausstellen sollte, war der Lenker alkoholisiert und hatte eine Sperrlinie überfahren.
„Drei Wochen im Koma“
„Ich bin zwischen Leben und Tod geschwebt, drei Wochen im Koma gelegen und jetzt brustabwärts querschnittgelähmt.“ Bei der Feuerwehr will er aber auch in Zukunft ehrenamtlich wieder mithelfen.
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