Nachdem das Traditionsgasthaus vor gut sieben Wochen seine Türen geschlossen hatte, ertönt nun von hoch oben am Schöckl eine Frohbotschaft: Ab April 2025 sperrt das Stubenberghaus mit neuen Pächtern wieder auf. Wer diese sind – und was sie vorhaben.
Ende September dieses Jahres nahmen die Gäste des Stubenberghauses Abschied: Michael Weixler und Margareta Katzensteiner tischten noch ein letztes Mal auf, bevor das meistbesuchte Gasthaus am Grazer Hausberg seine Türen schloss. Doch nicht für immer: Als Frohbotschaft aus den Bergen wurde nun verkündet, dass Carina und Wilfried Brauchart ab April nächsten Jahres als neue Pächter den Betrieb wieder aufnehmen werden.
Das Gastronomen-Paar blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung in der Branche zurück. Unter anderem waren Carina und Wilfried Brauchart in der Schweiz und auf Kreuzfahrtschiffen tätig – diesen Winter arbeiten sie noch in Tirol. Gut brauchbare Erfahrung für das beliebte Gasthaus, das an Spitzenwochenenden von etwa 600 Gästen besucht wurde.
Das Alpenvereinshaus bietet 200 Sitzplätze und sogar 13 Hotelzimmer auf 1445 Meter Höhe. Es wurde 1890 errichtet und steht seit 1990 unter Denkmalschutz. „Es war uns wichtig, nach der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit nun auch eine weitere langfristig stabile Führung des Hauses sicherzustellen“, sagt Günter Riegler, der als Vorsitzender des Grazer Alpenvereins den neuen Vertrag unterzeichnete.
Eröffnungsfeier und „Schöckl-Brunch“ geplant
Er bezeichnet das Stubenberghaus als „Schlüsselbetrieb“ für den Tourismus und freut sich über das „vielversprechende Gastronomenpaar“. Die beiden leben derzeit in Imst (Tirol) und sind Eltern zweier erwachsener Kinder. Carina Brauchart erzählt: „Neben der Bereitschaft, meinen Gästen die liebevollsten und schmackhaftesten Gerichte zuzubereiten, interessiere ich mich für meine Familie, Kulturen, Outdoorsport, Lesen und die Natur.“
Das erste Mal können die neuen Gerichte der beiden Köche am 1. April 2025 verkostet werden. Am Samstag, 5. April, ist eine Eröffnungsfeier mit Musik, Getränken und Gulasch geplant. Regionalität wird dabei großgeschrieben: Alle Produkte, die aufgetischt werden, stammen aus einem Umkreis von maximal 150 Kilometern. An Sonn- und Feiertagen wird zukünftig es einen „Schöckl-Brunch“ geben – das Stubenberghaus wird sechs Tage die Woche mit Dienstag als Ruhetag geöffnet haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.