Der derzeitige Arzt könnte in eine andere Gemeinde übersiedeln. Im Sondergemeinderat soll eine Lösung gefunden werden.
Bei den Gemeindevertretern in Albeck schrillten in der vergangenen Woche die Alarmglocken, als sie erfuhren, dass der einzige Arzt sich für eine Kassenstelle im Gurktal beworben hatte.
„Daher werden wir am Montag in einem Sondergemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden“, erklärt Bürgermeister Wilfried Mödritscher (VP). Denn immerhin wäre der Abgang des Mediziners für die Gemeinde äußerst schmerzhaft. Und genau aus diesem Grund soll dem Arzt auch ein attraktives Angebot gemacht werden. „Wir reden von einer Mietreduktion“, so der Gemeindechef im Gespräch mit der „Kärntner Krone“. Denn immerhin ist der Mediziner in einem Gemeindehaus untergebracht.
Wir werden versuchen, dem Arzt ein interessantes Angebot zu machen. Aber die Entscheidung bleibt am Ende des Tages freilich bei ihm selbst. Da haben wir leider keinen Einfluss.

Wilfried Mödritscher, Bürgermeister von Albeck
Bild: ©HelgeBauer
Vizebürgermeister Markus Prieß (FP) geht sogar noch einen Schritt weiter: „Es ist auch denkbar, dass wir die komplette Miete erlassen. Denn der Verlust des Arztes wäre für die Gemeinde, die sowieso schon mit der Einwohnerzahl kämpft, eine wahre Katastrophe und nicht zu verkraften.“
Beide Politiker betonen aber, dass die endgültige Entscheidung bei dem Mediziner liegen würde.
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