Die steirische Landesregierung lässt 6,5 Millionen Euro aus EU-Geldern in den Ausbau von Kindergärten und -krippen fließen. Elf Gemeinden profitieren davon, es entstehen neue Plätze für 512 Kinder.
Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen sind seit Jahren ein heißes Eisen in der steirischen Landespolitik und auch ein bestimmendes Thema im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl. Der Kampf um freie Plätze in Kindergärten und Krippen sowie Personalmangel sorgen immer wieder für Schlagzeilen.
Da kommt es der steirischen Landesregierung nun wohl nicht ungelegen, eine gute Nachricht verkünden zu können: Wie das Land in einer Aussendung mitteilt, lassen Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) und Stellvertreter Anton Lang (SPÖ) in ihrer Funktion als Gemeindereferenten 6,5 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln in den Ausbau der Kinderbildung- und betreuung in Gemeinden fließen.
Neue Plätze für 512 Kinder
Konkret profitieren elf Kommunen davon, vom oststeirischen Burgau über Gratkorn bis zum obersteirischen Gröbming. Bis zu 650.000 Euro werden je Gemeinde beigesteuert. In den nächsten zwei Jahren sollen durch Neubauten oder Erweiterungen 512 neue Plätze für Kinder geschaffen werden. „Erst am Donnerstag habe ich einen Spatenstich für einen viergruppigen Kindergarten in Söding-St. Johann vorgenommen, bei dem diese Mittel eingesetzt werden“, sagt ÖVP-Bildungslandesrat Werner Amon.


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