In einem internen Schreiben hatten sich Trainerstab und Spielerrat des ÖFB-Teams letzte Woche für den Verbleib von Bernhard Neuhold starkgemacht – das 13-köpfige Präsidium beschloss dennoch die Trennung von den ÖFB-Geschäftsführern Neuhold und Thomas Hollerer. Nun nahm Teamchef Ralf Rangnick auf Canal+ Stellung.
„Wenn es da noch mal Gespräche gibt, werden wir die intern führen und dann werde ich meine Meinung dazu sagen und sicherlich der Spielerrat auch. Ich bitte um Verständnis, es ist ein internes Schreiben, werden es auch weiterhin so handhaben“, so der Teamchef vor Salzburgs Champions-League-Spiel gegen Zagreb.
Rangnick meinte weiters: „Ich habe nicht gesagt, dass die Gesamt-Situation einfach ist, glaube aber nicht, dass es zunächst direkten Einfluss auf die Leistung der Mannschaft hat. Meine Aufgabe als Teamchef mit dem Trainerstab ist es, für die Spieler bestmögliche Arbeits-Bedingungen zu haben. Da gehört eben auch die Planung von Lehrgängen von Reisen mit dazu.“
„Das ist für mich völlig ausreichend“
Neuhold hatte sich auch um Organisatorisches betreffend das Team gekümmert: „Wir haben als Beispiel als Nächstes das Spiel in Kasachstan, fliegen sieben Stunden hin, acht Stunden zurück, haben eine Zeitverschiebung von vier Stunden und haben nach der Rückkehr zwei Tage später zu Hause in Wien gegen Slowenien das wahrscheinlich entscheidende Spiel. Da kommt es schon auch darauf an, dass man Personen um sich hat, die wissen, worum es geht und worauf es ankommt. Daher haben wir da auch klar unsere Meinung vertreten.“
Gerüchte, dass eine Vertrags-Verlängerung Thema sei, verneinte der Teamchef: „Im Moment läuft der Vertrag bis zum Ende der WM-Quali. Und sollten wir uns am Ende zum ersten Mal nach 28 Jahren wieder mit Ö für die WM qualifizieren, dann geht er bis Sommer 2026, bis zum Ende der WM. Das ist für mich völlig ausreichend. Deswegen gibt es aus meiner Sicht auch gar keinen Grund, über eine Vertrags-Verlängerung zu sprechen.“
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