Die Zeiten der harten Drogen sind für ihn vorbei. Ozzy Osbourne verriet im Familien-Podcast, dass sein Leben nach Jahrzehnten der Alkohol- und Kokainsucht „heute viel besser ist“. Obwohl der 75-Jährige zugibt, dass er nicht völlig „clean“ ist. Der Grund: „Ich benutze ab und zu ein bisschen Marihuana.“
Doch alles Härtere ist für den „Prince of Darkness“ heute out. Als ihm ein guter Freund empfahl, es mit einer Microdosis Ketamin zu probieren, lehnte er ab: „Ein Microdosis von irgendeiner Droge ist bei mir so, als würdest du eine Zündschnur anzünden. Einmal ist schon zu viel und 10 sind dann nie genug.“
„Versohlt mir ständig den Hintern“
Der Rocker ist „sehr glücklich“ seine Ehefrau Sharon an seiner Seite zu haben. Es ist nämlich hauptsächlich seine Angst vor ihr, die ihn vor einem Rückfall in alte Zeiten abhält: „Meine Frau versohlt mir ständig den Hintern und wirft auch mein Marihuana weg, wenn sie es findet. Ich weiß, wie verdammt hart sie mein Leben machen wird, wenn ich (mit harten Drogen) noch einmal in Versuchung geraten würde.“
Der ehemalige Black-Sabbath-Frontmann hofft, dass er als schlechtes Beispiel eine abschreckende Wirkung auf andere haben wird: „Ich will nicht, dass sich andere auf denselben Pfad wie ich mit Drogen und Alkohol begeben. Meine Botschaft ist: Wenn du Drogen benutzt, willst aber davon wegkommen, dann gibt es eine Menge Hilfe für dich!“
Beinah von Cop erwischt
Ozzy teilte in seinem Podcast auch eine Anekdote aus seinen Tagen als Süchtiger, als er auf ein öffentliches Klo ging, um dort Kokain zu schnupfen. Als er gerade starten wollte, habe er gerade noch gesehen, dass ein Polizist nach ihm auf das WC gekommen war: „Ich bückte mich und sah diese schwarzen Stiefel vor dem Pissoir stehen – ein verdammter Cop. Ich stehe da also auf einem Bein, mit einer Ladung von Fucking Coke bereit und warte darauf, dass der Typ endlich mit Pinkeln fertig wird. Es hat mich echt umgebracht, aber ich wollte mir auf jeden Fall einen reinziehen!“
Das Rock-and-Roll-Hall-of-Fame-Mitglied verriet, dass er mithilfe des 12-Stufen-Programms der Anonymen Alkoholiker vom Alkohol und Kokain herunterkam: „Ich gehe inzwischen nicht mehr selbst zu den Treffen, vielleicht sollte ich aber mal wieder!“
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