Arbeit gibt es derzeit genug – man sollte aber alle Förderungen nutzen. Die „Krone“ weiß, wie man sich derzeit noch 500 Euro zusätzlich abholen kann.
Was nützt die beste Hilfe, wenn niemand davon weiß? In diesem Sinne rührt die Wirtschaftskammer derzeit noch einmal die Werbetrommel für den Handwerkerbonus. Denn dieser kann auch für Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in Anspruch genommen werden – und könnte somit auch Opfer des Hochwassers, deren Häuser und Wohnungen geflutet waren, entlasten.
Jochen Flicker, Obmann des niederösterreichischen Gewerbe und Handwerks, mahnt aber zur Eile: Denn die Förderhöhe sinkt ab dem kommenden Jahr von 2000 auf 1500 Euro. „Wer also jetzt noch rasch anstehende Aufträge erledigen lässt, bekommt über den Handwerkerbonus um bis zu 500 Euro mehr.“
Vom Bonus profitieren beide Seiten: Der Kunde und der Unternehmer. Gefördert werden 20 Prozent der Netto- Arbeitskosten.
Jochen Flicker, Wirtschaftskammer Niederösterreich
Für heuer und nächstes Jahr stehen 300 Millionen Euro bereits, zuletzt wurden alleine in einer einzigen Woche drei Millionen an die Konsumenten ausbezahlt. Neu: Seit September werden auch Teil- und Barrechnungen von Unternehmen akzeptiert, solange sie nicht der Registrierkassenpflicht unterliegen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.