Ein Rumoren im Bauch, vielleicht auch ein Unwohlsein, in jedem Fall aber ein dringendes menschliches Bedürfnis. Ausgerechnet jetzt: Schei . . . ! Schließlich handelte es sich bei dem Betroffenen um den Schiedsrichter eines auf der Kippe stehenden Tischtennis-Bundesliga-Schlagerspiels . . .
Im Tischtennis-Hit der Herren-Bundesliga zwischen den Titelanwärtern SPG Linz und Stockerau stand es 1:1 an Spielen, 1:1 in Sätzen und 9:9, als Johann Hametner mit sich selbst plötzlich mehr zu kämpfen hatte als die Spieler der beiden Top-Klubs an der Platte. Weshalb der Schiedsrichter mitten in diesem Ping-Pong-Krimi seinen Platz und die Halle im Linzer Sportpark Lissfeld eilenden Schrittes verließ.
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Reaktion der beiden Spieler: Ein ungläubiges Staunen. Stockerau-Coach Tarek al-Samhoury stand auf, fuchtelte mit den Händen und rief Richtung Linz-Boss Renner ein hilflos klingendes „Günther“.
„So etwas hab` ich noch nie erlebt“
Doch auch der konnte nichts tun! Der auf der Tribüne spionierende Wels-Funktionär Gerhard Demelbauer meinte: „Ich bin ja lang dabei, aber so etwas hab’ ich noch nie erlebt!“ Das Wichtigste aber: Am Ende ging nichts in die Hose. Nicht für den Minuten später zurückgekehrten Referee und auch nicht für Linz – 4:2 gewonnen.
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