Frustrierender Start aus der Boxengasse, Platz 9 im Endklassement und vom Teamkollegen klar distanziert – das sonntägige Formel-1-Rennen in Baku ist für Lewis Hamilton alles andere als ein Freudenspender gewesen! Dabei lag es kaum an mangelndem Engagement oder Können des siebenfachen Weltmeisters, dass der Aserbaidschan-Grand-Prix für ihn in die Hose ging, sondern vielmehr an seinem Team. Denn Mercedes-Boss Toto Wolff gestand nach dem Rennen: „Wir haben Hamilton zum Elend verdammt!“
Was der 52 Jahre alte Wiener damit meinte? Ganz einfach: Mercedes setzte für das Baku-Rennen in Hamiltons Boliden den bereits fünften Verbrennungsmotor im Laufe der heurigen Saison ein. Da allerdings laut Reglement nur vier erlaubt sind, gab’s eine Strafe – und die bestand im Start aus der Boxengasse – also von ganz, ganz hinten ...
„Genau das ist bei Hamilton passiert!“
Und damit habe man „Lewis zum Elend verdammt, weil es in Aserbaidschan ganz schwierig ist, Boden gutzumachen“, so Wolff gegenüber „Sky“. Denn immer wenn man dort näher an einen vorausfahrenden Gegner heranrückt, würden die Reifen zu überhitzen beginnen. „Genau das ist bei Hamilton passiert!“
Für einen Fahrer sei es „natürlich schrecklich, wenn du immer wieder hängen bleibst und nicht vorbeikommst, obwohl man viel mehr Speed hat“, so Wolff. Hamilton zeigte sich denn auch extrem frustriert über die Balance seines Mercedes. „Ich musste das Lenkrad richtiggehend herumreißen, um die Traktion an der Vorderachse zu brechen, ein überaus merkwürdiger Fahrstil.“
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