Ein glanzvolles Jubiläum sollte es werden, nach mageren Jahren wegen der Corona-Folgen waren heuer 8000 Teilnehmer für den 25. Wachaumarathon angemeldet. Doch das drohende Hochwasser zwang Veranstalter Michael Buchleitner zur Absage. Was bleibt, ist ein großer Schaden und Ärger über die Behörden. Doch der Ex-Athlet hat auch Lösungen parat.
„Noch können wir den Schaden nicht genau beziffern, weil wir erst die Rechnung der Lieferanten bekommen. Aber der Schaden ist auf jeden Fall im sechsstelligen Euro-Bereich“, seufzt Buchleitner.
„Im Endeffekt haben wir ein Worst-Case-Szenario, wenn alle Lieferanten ihre gesamten Leistungen abrechnen und alle Teilnehmer ihr Nenngeld zurückwollen.“
Denn das bietet Buchleitner den rund 8000 Läufern an, die am Sonntag in der Wachau starten wollten. Als eine von drei Möglichkeiten: „Als erste Option bieten wir die Rückzahlung des Startgeldes abzüglich 1,90 Euro Bearbeitungsgebühr an. Option zwei ist der Verzicht auf die Rückerstattung, dafür 50 Prozent Ermäßigung für den Wachaumarathon 2025. Die dritte Option ist der Verzicht auf das Nenngeld, dafür gehen zehn Euro an den Katastrophenfond für die Geschädigten des Hochwassers.“ Für Buchleitner ging es darum, schnell für alle Klarheit zu schaffen. „Die Leute haben jetzt bis 30. September Zeit, sich zu entscheiden.“
Keine Versicherung für Ausfall
Dann wird erst das gesamte Ausmaß des Schadens greifbarer. Eine Versicherung hilft dem Veranstalter übrigens nicht: „Seit Corona sind solche Versicherungen nicht mehr finanzierbar. Außerdem hätte es uns nichts gebracht, weil es keine behördliche Absage gibt – und das ist echt schwerst zu hinterfragen.“
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