Zumindest durch die Blume bewarb sich NEOS-Gründer Matthias Strolz in einem Podcast jüngst öffentlich um das Amt des Bildungsministers – bei „seiner“ Partei. Eben dort sorgte der Vorstoß aber nicht nur für positive Reaktionen. Ein Comeback des ehemaligen Parteichefs als Minister sei derzeit „mehr als fraglich“.
„Interessiert“ ist und „bereit“ wäre der ehemalige NEOS-Chef Matthias Strolz laut eigenen Angaben im Podcast „Die Dunkelkammer“ nicht nur für ein Comeback in der Bundespolitik, sondern auch gleich für höhere Weihen. Das Amt des Bildungsministers hätte es Strolz angetan.
Er sei bereit, dafür „all in“ zu gehen und seine unternehmerischen Freiheiten aufzugeben. Ankündigungen, die auch bei den NEOS gehört, aber nicht nur positiv aufgenommen wurden.
„Geht nicht um Posten“
„Es geht jetzt nicht um Posten, oder darum, wer was macht“, heißt es offiziell aus der Partei. Zu hören ist zudem, dass man intern mehr als nur verwundert über die Aussagen des NEOS-Gründers ist. Zuletzt habe Strolz mit Verweis auf seine Familie und seine unternehmerischen Tätigkeiten stets gemeint, nicht mehr parteipolitisch aktiv sein zu können und zu wollen.
Dass er im Fall der Fälle Minister werden würde, erscheine aber nicht nur deshalb „mehr als fraglich“, heißt es.
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