Attwenger rockten eine Alm am Dachstein, Trompeter Thomas Gansch begeisterte in den Eishöhlen bei der außergewöhnlichen Konzertreihe „Eisklang“. Die Kulturhauptstadt rückt mit musikalischen Events auch die Natur ins Zentrum, die durch Gletscherschmelze und Klimawandel brisanten Veränderungen unterworfen ist.
Das Duo Markus Binder und Hans-Peter Falkner aka Attwenger hat nicht nur „Gstanzln“ drauf, sondern wagt auch Neues. Am Samstag spielten sie auf der Schönberg-Alm in der Dachstein-Region. Sie rückten mit Schlagzeug und Knopfharmonika an, spielten „Hadern“ und Hits aus aktuellen Alben. Die Fans machten es sich auf der Wiese gemütlich – Woodstock-Feeling und ein Plädoyer für sanften Tourismus, denn auch der Klimawandel war ein Thema.
In den Eishöhlen
In den begehrten „Eisklang-Konzerten“ war Thomas Gansch an der Reihe. Nach einer bequemen Seilbahnfahrt auf die Schönbergalm und einem kurzen Hatscher auf asphaltierten Fußweg gab es eine Führung durch die Rieseneishöhle vorbei am Bärenfriedhof bis endlich das Konzert im Parsivaldom entzückte.
Gansch, der vielseitige, ideenreiche Tausendsassa mit der krummen Trompete und der Tastenzauberer Michael Hornek mit einem Acrylglasflügel spielten sich in den Eishölen bei Null Grad warm und zwar mit Werken von John Lennon und Paul McCartney, Duke Ellington und anderen.
Mit Musikern auf Tuchfühlung
Viel Populäres bis hin zu Mitsing-Hadern wie „Hearst das ned?“ oder „Und immer wieder geht die Sonne auf“ bei denen Gansch auch als Falsettist begeisterte. Zugaben und ein Abendessen mit den Künstlern.
Die grandiose Konzertreihe „Eisklang“ bietet nicht nur brillante Akustik, sondern auch ein traumhaftes Programm, ausgewählt von Peter Brugger, Musikwissenschafter und großartiger Pianist.
Nächstes Eisklang-Konzert: Christian Zehnder Vokal/Akkordeon und das Jodel Trio aus dem Ausseerland am 6. September 2024.
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