Trotz Vorwahlkampf bleiben die Umfragewerte der Parteien für die Nationalratswahl unverändert. Die FPÖ liegt im APA-Wahltrend mit 27 Prozent weiter klar auf dem ersten Platz. Die ÖVP und SPÖ liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Platz.
Sie liegen rund vier Prozentpunkte hinter der FPÖ. Seit Anfang Juni hat die Kanzlerpartei in dem Duell um den zweiten Platz aber konstant die besseren Karten. Aktuell kommt die ÖVP auf 23,2 Prozent, die SPÖ liegt bei 22,1 Prozent.
NEOS und Grüne rittern um vierten Platz
Spannend bleibt auch das Rennen um Platz vier. Derzeit haben die NEOS die Nase mit 9,8 Prozent vorne, die Grünen kommen auf 8,5 Prozent. Gute Chancen auf einen Einzug in den Nationalrat hat weiterhin die Bierpartei, die seit Anfang Juli bei ungefähr 5,2 Prozent liegt. Die KPÖ würde die Vier-Prozent-Hürde mit 2,9 Prozent hingegen nicht schaffen.
Hier sehen Sie das Ergebnis des aktuellen APA-Wahltrends.
Die weiteren Kleinparteien – Der Wandel und die Liste Petrovic – sind mangels Umfragedaten noch nicht im APA-Wahltrend erfasst. Dieser berücksichtigt Umfragen der jeweils vergangenen fünf Wochen und gewichtet sie nach Aktualität.
wahlkabine.at wieder online
Insgesamt stehen mit den Kleinparteien österreichweit neun Parteien auf dem Stimmzettel, manch weitere wie die Liste Gaza treten nur in einzelnen Bundesländern an. Um ihre Positionen zu vergleichen, ging am Montag wieder die Wahlkabine online. Dazu gaben die Parteien Antworten auf 25 ausgewählte Sachfragen, die von einem Redaktionsteam geprüft und dargestellt wurden.
Eine Wahlempfehlung soll damit nicht abgegeben werden. Laut den Betreiberinnen und Betreibern soll es eine Hilfestellung sein, die eigenen Positionen mit jenen der Parteien abzugleichen. Dahinter stehen diesmal unter anderem der Verband Österreichischer Volkshochschulen und das SOS Kinderdorf. Seit 2022 kam die Orientierungshilfe bei etwa 30 Wahlen zum Einsatz.
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