„Extreme Schmerzen“

Schreie bei Olympia – auch Gegnerin leidet mit

Olympia
09.08.2024 08:39
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der Kampf um Bronze endete in einem Drama: Die deutsche Ringerin Annika Wendle verletzte sich in der Freistilklasse bis 53 kg bei Olympia schwer. Auch ihre Gegnerin Choe Hyo Gyong aus Nordkorea litt auf der Matte mit.

Bereits nach wenigen Sekunden verdrehte sich Wendle das linke Knie. Die Deutsche schrie vor Schmerzen. Ihre Kontrahentin war sichtlich mitgenommen, hielt sich die Hand vors Gesicht.

Annika Wendle musste auf der Matte behandelt werden.
Annika Wendle musste auf der Matte behandelt werden.(Bild: Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved)

Eine offizielle Diagnose steht noch aus, vermutet wird eine Kreuzbandverletzung.

„Es hat extrem laut gekracht“
„Die Gegnerin ist mir aufs Knie gesprungen und ich bin unglücklich gelandet. Es hat extrem laut gekracht. Dann kam der Arzt auf die Matte. Das Adrenalin hat gekickt. Aber die Schmerzen sind extrem“, schildert Wendle gegenüber der ARD. Statt Bronze ging’s ins Spital.

Ringen - Frauen, Freistil bis 53 kg:
Gold: Akari Fujinami (JPN)
Silber: Lucia Yepez Guzman (ECU)
Bronze: Choe Hyo Gyong (PRK) und Pang Qianyu (CHN)

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