Bestsellerautor und Sozialpsychologe Ben Monroe (Eric Bana) zieht nach Berlin, um die dunkle Welt einer Sekte zu erforschen. Während er mit einer Verfassungsschutzermittlerin in die gefährlichen Strukturen eindringt, verliebt sich seine Tochter Mazzy (Sadie Sink) in den mysteriösen Ben – der mehr verbirgt, als er zeigt. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Berlin Nobody“.
Die Recherche für sein neues Buch über Macht und Gefahr von Gemeinschaften führt den Sozialpsychologen und Dozenten Ben Monroe (Eric Bana) nach Berlin. Über einen Polizisten erhält er Einblicke in einen Fall, in dem es um Gruppensuizid geht – der abstruse Akt einer Öko-Sekte, die mit diesem „Opfer“ den gequälten Planeten „reinigen“ will. Als Bens 16-jährige Tocher Mazzy (Sadie Sink), die bei ihrer Mutter in San Diego lebt, ihren Dad in Berlin-Kreuzberg besucht, gerät auch sie in die Fänge der ominösen Organisation.
Berlin zeigt sich hier in düsterer Unergründlichkeit, ist gefährlicher Großstadtmoloch – und rückt von der Romanvorlage „A Sacrifice“ des Brit-Schriftstellers Nicholas Hogg insofern ab, als diese in Tokio spielt.
Jordan Scott, Tochter von Ridley Scott, jongliert zunächst durchaus clever mit Suspense-Elementen und beweist auch ein Händchen für atmosphärischen Thrill, lässt aber die Figurenzeichnung schleifen, einschließlich jener der von Sophie Rois gespielten Sektenmutter, die ihren Wahnsinn karikaturesk nach außen trägt.
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