Das war mehr als harte Arbeit! Neo-Bundesligist GAK hatte beim Cup-Start bei Viertligist Velden seine liebe Müh‘, zitterte sich nach einem 0:2-Rückstand aber noch in die Verlängerung – und zum Aufstieg im Elferschießen.
Nach 55 Minuten deutete im Villacher Stadion alles auf die erste Sensation im Cup hin. Und die Blamage eines Bundesligisten. Denn der GAK lag bei Viertligist Velden mit 0:2 in Rückstand! Weil Modritz nach einem Eckball von der Strafraumgrenze zum frühen 1:0 für den Underdog getroffen hatte (6.). Und weil Winter nach einem Solo zum umjubelten 2:0 getroffen hatte. Der GAK? Bis zu diesem Zeitpunkt harmlos und ohne zündende Ideen in der Offensive.
Doch der zweite Treffer schien für die „Rotjacken“ vor den Augen von ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer ein Weckruf gewesen zu sein. Denn plötzlich waren deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor da. Marco Gantschnig traf noch die Latte (66.). Benjamin Rosenberger machte es zwei Minuten später dann besser – sein Freistoß nahe der Eckfahne ging an Freund und Feind vorbei ins Tor.
Der GAK hatte Lunte gerochen, wollte den Ausgleich. Der sollte dann auch fallen. Neuzugang Dominik Frieser drückte den Ball bei seinem Pflichtspieldebüt im rot-weißen Dress in Minute 74 zum 2:2 über die Linie. Die rund 1000 mitgereisten Fans dankten es ihm lautstark.
So konnte der GAK die große Blamage gerade noch verhindern und rettete sich in die Verlängerung. In der Tio Cipot nur die Latte traf (96.), zwei Minuten später Michael Cheukoua knapp verzog, Romeo Vucic am Kärntner Goalie scheiterte (110.), Cheukoua erneut nur Aluminium traf (111.). Und der Stürmer versenkte Sekunden vor dem Ende den Ball gar aus einem Meter nicht! So ging es auch noch ins Elferschießen. Da versagten einigen die Nerven – unter anderen Cheukoua sowie Gantschnig. Doch als sechster roter Schütze behielt Frieser die Nerven und schoss GAK doch noch in Runde zwei!
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