Schreckliches Alpindrama am Sonntag in Leutasch im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land: Ein Kletterer stürzte im Bereich des sogenannten „Teufelsgrates“ mehrere Hundert Meter in den Tod. Nachdem der Mann nicht nach Hause zurückgekehrt war, schlug seine Ehefrau Alarm. Im Zuge eines Suchfluges wurde dann eine Leiche entdeckt.
Der Bergsteiger hatte laut Polizei eine Tour über die Wangscharte auf die Dreitorspitze im Leutascher Wettersteingebirge geplant. Dabei musste er auch über den sogenannten „Teufelsgrat“. In diesem Bereich kam es dann auch zum fürchterlichen Unglück.
Leiche bei Suchflug entdeckt
„Nachdem der Mann nicht wie geplant zwischen 15 und 16 Uhr wieder nach Hause zurückgekehrt war, alarmierte seine Frau die Einsatzkräfte“, berichtete die Exekutive. Bei einem Suchflug mit dem Polizeihubschrauber Libelle konnte schließlich eine Leiche in einem Schotterhang unterhalb des „Teufelsgrates“ gesichtet werden.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte der Kletterer im Gratbereich zu Sturz gekommen sein. Anschließend stürzte er zirka 250 bis 300 Meter über die senkrechte Südwand der Schüsselkarspitze bis zum Wandfuß ab.
Die Polizei
Obduktion angeordnet
Es dürfte sich um den Abgängigen handeln. „Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte der Kletterer im Gratbereich zu Sturz gekommen sein. Anschließend stürzte er zirka 250 bis 300 Meter über die senkrechte Südwand der Schüsselkarspitze bis zum Wandfuß ab“, so die Ermittler weiter.
Eine gerichtliche Obduktion durch die Staatsanwaltschaft zur genauen Identitätsfeststellung wurde angeordnet.
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