Fünf Verletzte

Drei teils schwere Unfälle auf Kärntens Straße

Kärnten
07.07.2024 20:29
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Der Sonntag verlief in Kärnten turbulent. Bei drei Unfällen wurden insgesamt fünf Personen verletzt!

Am Sonntagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, verlor eine 55-jährige Frau aus Feldkirchen auf der B 93 Gurktaler Straße die Kontrolle über ihr Auto und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sie frontal mit dem Wagen eines 41-jährigen Mannes zusammen, ebenfalls aus Feldkirchen. Der Aufprall war so heftig, dass das Auto des Mannes gegen ein weiteres Fahrzeug eines 30-Jährigen geschleudert wurde, und anschließend auf der Mittellinie zum Stillstand kam.

Die 55-Jährige und der 41-Jährige wurden bei dem Unfall verletzt und mussten ins UKH Klagenfurt gebracht werden. Der 30-Jährige kam glücklicherweise ohne Verletzungen davon. Alle drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt, zwei davon haben einen Totalschaden. Während der Unfallaufnahme war die B 93 komplett gesperrt.

Mit Motorrad frontal in Gegenverkehr gekracht
Kurz zuvor, etwa um 14.15 Uhr, kam es zu einem Motorradunfall im Ortsgebiet von Rückersdorf. Ein 67-jähriger Biker verlor in einer Kurve ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit dem Auto einer 29-jährigen Frau aus Villach-Land kollidierte.

Der Motorradfahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, während die PKW-Lenkerin unverletzt blieb. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe noch nicht bekannt ist.

Deutscher Urlauber beging Fahrerflucht
Bereits zu Mittag mussten die Einsatzkräfte zu einem Unfall in die Ortschaft Gassen ausrücken. Auf der Stockenboier Landesstraße war es zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Zwei Radfahrer, eine 23-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann, beide aus dem Bezirk Villach-Land, fuhren in Richtung Zlan, als ihnen in einer Kurve ein Auto auf ihrer Fahrspur entgegenkam. Der Wagen wurde von einem 65-jährigen deutschen Urlauber gesteuert.

Um eine Kollision zu vermeiden, wichen die Radfahrer aus und stürzten dabei – sie mussten ins Krankenhaus. Der deutsche Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Später wurde er von der Polizei an der Schiffsanlegestelle Weissensee gestellt. „Der Mann gab an, dass er den Sturz der Radfahrer nicht bemerkt habe und ein nachkommendes Fahrzeug stehen geblieben sei und er es deshalb nicht für notwendig empfunden hätte anzuhalten“, schildert die Polizei.

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