Lando Norris, Lewis Hamilton und George Russell kämpfen in Silverstone um „Gold“. Für Max Verstappen zählt die Freundschaft mehr.
„Ich habe hier bisher eine wunderbare Reise mit vielen Highlights erlebt“, funkeln die Augen bei Lewis Hamilton, der in Silverstone schon achtmal triumphieren konnte. „Eine gigantische Atmosphäre“, strahlt Lando Norris, im Vorjahr hinter Max Verstappen Zweiter. „Schon als Kind habe ich davon geträumt, einmal hier zu gewinnen“, liegt Spielberg-Sieger George Russell bereits im Rennfieber.
Drei Lokalmatadore, die bei ihrem Kampf um die begehrte Goldtrophäe (sieben Kilogramm schwer, 64 Zentimeter hoch) auf der Highspeed-Strecke mit Max Verstappen einem Schwergewicht gegenübertreten. Dabei am Wochenende aber natürlich die Unterstützung von rund 400.000 britischen Fans genießen. Und die sind nach dem Beinhart-Duell von Spielberg zwischen dem Weltmeister und Norris nicht gut auf Max zu sprechen. Obgleich dieser das ganze Theater vor dem heutigen Qualifying herunterspielte. „Am Tag danach sind die Emotionen nicht mehr so groß. Ich habe mich mit Lando ausgesprochen, er ist ein großartiger Kerl, und nur darum geht’s. Es war hartes Racing, aber ich denke, das sehen wir beide so. Was der Rest sagt und denkt, geht an mir vorbei.“
Auch Norris wollte von einem Ende der Freundschaft nichts wissen. „Max muss sich nicht entschuldigen. Wenn du um Siege kämpfst, fährst du anders als wenn’s um Rang zwölf geht. Max wird in Silverstone genauso hart fahren, wenn’s wieder zum Duell kommt, werden wir das Limit anders definieren.“ Bissiger Red-Bull-Jäger ist Mercedes. „Wir haben jetzt mit George gewonnen, ich hoffe, es kommen heuer noch ein paar Siege dazu. Am besten in Silverstone“, sagt Hamilton, der seit bereits 946 Tagen sieglos ist.
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