Spät, aber doch hat der Schwimm-Weltverband den Olympia-Quotenplatz für Wasserspringer Anton Knoll bestätigt!
Wie der Österreichische Schwimmverband (OSV) am Donnerstag mitteilte, gab World Aquatics nach rund vier Monaten Grünes Licht für eine Teilnahme des 19-jährigen Wieners. „Dieses lange Warten war richtig nervenaufreibend für mich“, sagte Knoll, der nach Platz 17 bei der Februar-WM in Doha eigentlich bereits am 3. März Gewissheit hätte haben sollen.
„Jetzt ist die Freude umso größer!“
„Diese Wartezeit hat mich wirklich viele Nerven gekostet“, erklärte Knoll, der erst kürzlich bei der EM im Synchronspringen an der Seite von Dariush Lotfi zu Gold gesprungen war. „Ich musste mich immer wieder zurücknehmen und hab‘ teilweise schon daran gezweifelt, ob ich wirklich in Paris starten darf oder nicht. Jetzt ist die Freude umso größer.“
Inklusive Knoll stellt der OSV damit eine zehnköpfige Paris-Abordnung, die er dem ÖOC zur Nominierung vorlegen wird. Neben Knoll und den Synchronspringerinnen Anna-Maria und Eirini Alexandri im Duett sind das Felix Auböck (200 m, 400 m, 800 m Kraul, Open Water), Martin Espernberger (200 m Delfin), Simon Bucher (100 m Delfin, 4 x 100 m Lagen), Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Heiko Gigler (je 4 x 100 m Lagen) und Jan Hercog (Open Water).
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