Eugendorfs 1b marschierte souverän durch die 2. Klasse Nord A. Vor Saisonbeginn wusste man allerdings noch nicht, wie die Mannschaft aussehen würde. Die Mischung aus jung und alt war der Erfolgsfaktor.
„Der Schlüssel war, dass wir das Trainerteam super verstärkt haben“, ist für Eugendorfs sportlichen Leiter Christof Kopleder der Erfolgsfaktor für den Meistertitel der 1b in der 2. Klasse Nord A schnell gefunden. Das Trio bestehend aus Wolfgang Suppan, Martin Jäger und Christian Gschaider formte aus dem Nachwuchs der Flachgauer eine schlagkräftige Truppe, die sich am Ende mit einem imposanten Torverhältnis von 99:17 und 17 Punkten Vorsprung vor St. Georgen klar durchsetzte.
Danach sah es anfangs allerdings nicht aus. „Wir mussten zuerst eine Mannschaft finden. Es hat alles danach ausgeschaut, dass es auseinanderfällt“, erzählt Trainer Wolfgang Suppan. Im Laufe der Saison wurde aber klar, wie stark das Team ist. „Wir haben eine gute Mischung zwischen Jung und Alt. Man hat gesehen, dass es eine gute Einheit ist.“ Der 27-jährige Kapitän Benjamin Grössinger ging mit Routine und Erfahrung voran, unterstützte die 17-, 18-jährigen Kollegen. Jene, die nur aus Eugendorf kommen. Gerade das ist den Verantwortlichen auch sehr wichtig. „Und momentan geht es gut“, freut sich der Übungsleiter.
Den letzten Feinschliff holten sich die Kicker im Frühjahr bei einem Trainingslager in Kroatien. „Da ist das Teamgefüge geschärft worden“, war Kopleder überzeugt vom Ausflug nach Medulin. Kommende Saison in der 1. Klasse zu spielen, ist laut Kopleder auch für die jungen Spieler wichtig: „Es wird sicher nicht leicht, weil die Liga seit der Reform richtig gut ist. Aber sie können sich besser entwickeln.“ Danach soll auch der Sprung in die Salzburger Liga leichter verfallen.
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