Über Jahre von einer Unglücksserie verfolgt, fand Plainfeld wieder zurück in die Erfolgsspur und holte sich den Meistertitel in der 2. Landesliga Nord. Der Faktor dafür war eine „gute Gemeinschaft“.
Über die letzten Jahre verfolgte den USV Plainfeld eine regelrechte Unglücksserie. Vor fünf Jahren lag man als Aufsteiger in der 1. Landesliga erneut auf Aufstiegskurs, die Saison fiel aber Corona zum Opfer. Genauso wie die Folgespielzeit, in der die Flachgauer gar von der Spitze lachten. 2021/22 rutschten sie unglücklich am letzten Spieltag noch vom Aufstiegsplatz. Vergangenes Jahr folgte der Supergau. Aufgrund der Ligareform mussten die achtplatzierten Plainfelder wieder runter in die 2. Landesliga Nord.
„Wir sind unglücklich abgestiegen, daher war es von Anfang an unser Ziel, wieder aufzusteigen“, erklärt Kapitän Raphael Haas. Und das ist ihm und seiner Truppe auch souverän gelungen.
Die Pechsträhne fand ein Ende. Nur dreimal ging die Elf von Coach Florian Königseder als Verlierer vom Platz. „Es war generell eine gute Saison. In den direkten Duellen hatten wir immer die Nase vorne. Der Trainer hat uns immer super eingestellt“, strahlt der Mannschaftsführer.
„Perfekte Mischung“
Der eine klare Theorie dafür hat, was der Schlüssel war: „Wir hatten eine perfekte Mischung aus erfahrenen und jungen, motivierten Spielern. Die Jüngeren haben auf uns gehört und immer versucht, sich was abzuschauen.“ Zudem herrschte eine tolle Stimmung in der Kabine. Die gleich im Sommer mit einem Trainingslager in Kroatien gestärkt wurde. „Wir hatten zweimal Training am Tag, aber auch Zeit für Anderes. Die Gemeinschaft ist da gewachsen“, freut sich Haas.
Jetzt, wo man wieder zurück auf der Erfolgsspur ist, will man aber nicht von zu viel träumen, die Sache ruhig angehen. Der sportliche Leiter Lukas Kuon erklärt: „Wir möchten unseren Weg weitergehen und junge Spieler integrieren. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“
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