Probleme im deutschen Sturm? Etwaige Aussagen von Wolff Fuss und Lothar Matthäus während der Live-Übertragung konnte DFB-Co-Trainer Sandro Wagner so nicht stehen lassen, weshalb er kurzerhand zum Handy griff, und dem Moderatoren-Duo von RTL eine Nachricht zukommen ließ ...
Hintergrund: Während der Partie zwischen Polen und Niederlande hatten Fuss und Matthäus die Probleme im Angriff der Oranje mit jenen der Deutschen verglichen. Wagner, der das Spiel gemeinsam mit den Spielern vor der Leinwand aus verfolgt hatte, dürften die Aussagen gar nicht geschmeckt haben. Was er Fuss auch über Whatsapp wissen ließ ...
„Ist natürlich Quatsch“
„Wir haben eine Nachricht aus dem deutschen Lager bekommen, wo es leichte Irritationen gab, dass wir die Probleme im Sturmzentrum bei der niederländischen Nationalmannschaft mit jenen der deutschen Nationalmannschaft verglichen haben. Das ist natürlich Quatsch. Da hat die deutsche Mannschaft mit Havertz oder Füllkrug oder Undav oder Maxi Beier ganz andere Möglichkeiten in Breite und Spitze. Liebe Grüße nach Herzogenaurach“, erfolgte deshalb noch während der Partie die Entschuldigung aus der Kommentatorenkabine.
„War gar nicht negativ gemeint. Absolut haben wir Spieler, die auch wissen, wo das Tor steht“, schloss sich auch Matthäus. „Ich habe nur noch einmal ein bisschen an die Vergangenheit erinnert. An eben Gerd Müller, Rudi Völler, Karl-Heinz Rummenigge, vielleicht waren die noch eine Klasse besser für mich. Europas Fußballer des Jahres, Weltmeister geworden ... Aber das war nichts gegen unsere Stürmer, sie haben fantastisch gespielt gegen Schottland.“
Nicht auf einem Level mit Rummenigge und Co.? Am Mittwoch treffen die Gastgeber auf Ungarn – die ideale Gelegenheit, Matthäus eines Besseren zu belehren ...
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.