ÖFB-Training in Berlin

Tausende Fans feiern „wahren Star“ David Alaba

Fußball EM
12.06.2024 18:56

David Alaba ist der „wahre Star“ im österreichischen Nationalteam – auch als Betreuer. Beim ersten öffentlichen Training vor 3.000 Fans in Berlin nahm sich der „Non-Playing-Captain“ Zeit für Selfies und Autogramme.

Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Mittwochabend in Vollbesetzung sein erstes Training nach der Ankunft in Deutschland absolviert. 3.000 Zuschauer verfolgten die einzige im Rahmen der EM geplante öffentliche Einheit des Teams von Ralf Rangnick im Stadion auf dem Wurfplatz. Knapp eine Stunde trainierten Marcel Sabitzer und Co. auf dem extra vor der EURO neu verlegten Grün im Berliner Olympiapark, einzig Stefan Posch verschwand zur Regeneration vorzeitig in der Kabine.

David Alaba nahm sich Zeit für Selfies und Autogramme. (Bild: krone.at Rainer Bortenschlager)
David Alaba nahm sich Zeit für Selfies und Autogramme.

Rechtsverteidiger Posch hatte im letzten EM-Test in der Schweiz (1:1) einen Schlag auf das Knie erhalten. Sein Einsatz im EM-Auftaktspiel am Montag (21.00 Uhr) in Düsseldorf gegen Frankreich ist laut ÖFB-Angaben nicht in Gefahr. „Der Platz ist perfekt“, sagte Abwehrkollege Maximilian Wöber nach dem Trainingsstart. „Wir sind sehr gut aufgenommen worden, die Stimmung war großartig. Es war sehr laut.“

Vor Beginn des Trainings wurde die ÖFB-Auswahl von Österreichs Botschafter in Deutschland, Michael Linhart, willkommen geheißen. „Sie sind die besten Botschafter Österreichs hier“, meinte der frühere Außenminister, selbst ein großer Fußball-Fan, bevor er „Non-playing Captain“ David Alaba stellvertretend für die Mannschaft als Glücksbringer eine kleine Statuette eines Berliner Bären in Rot-Weiß-Rot überreichte.

Autogramme und Selfies
Schon beim Trainingsstart schrieb Alaba, trotz seines Kreuzbandrisses mit dem Team in Deutschland, Autogramme und posierte für Selfies – sehr zur Begeisterung der vorrangig jungen Besucher auf dem Trainingsgelände von Hertha BSC. Die für das Training notwendigen Eintrittskarten waren vor allem an lokale Verbände und Vereine verteilt worden. Der ÖFB selbst verfügte über ein Kontingent von rund 400 Tickets.

(Bild: GEPA/GEPA pictures)

Unter den Gästen war auch Ralph Krueger. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Wiener Austria, zuvor als Eishockey-Trainer in der NHL und im Fußball in der Premier League bei Southampton engagiert, hatte den Österreichern bereits im Vorbereitungscamp in Windischgarsten einen Besuch abgestattet. In Berlin wird am Donnerstag ein weiterer Motivationsvortrag des Schweizers folgen.

Die ÖFB-Spieler waren Mittwochmittag in der deutschen Hauptstadt zusammengekommen. Alle 26 Kaderspieler rückten pünktlich im Schlosshotel Berlin im Stadtteil Grunewald ein, in dem das deutsche Team bei seinem „Sommermärchen“ bei der Heim-WM 2006 untergebracht war. Erster Programmpunkt nach kurzen Begrüßungsworten von Teamchef Rangnick: ein gemeinsames Mittagessen

Wöber: „Ich war wie ein kleines Kind“
Die Vorfreude war spürbar. „Ich war die ersten ein, zwei Stunden wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal auf Urlaub fährt oder Schulferien hat“, schilderte Wöber. Der EM-Debütant lobte auch das Hotel. „Wir haben dort alles, was man braucht. Die Zimmer sind super, draußen ist ein Garten.“ Gernot Trauner pflichtete bei: „Es sind kurze Wege zum Trainingsplatz und perfekte Bedingungen – das ist alles sehr gut überlegt.“

Maxi Wöber (re.) und Christoph Baumgartner (Bild: GEPA/GEPA pictures)
Maxi Wöber (re.) und Christoph Baumgartner

Die Spieler reisten am Vormittag individuell an, Marko Arnautovic etwa mit einem Linienflug aus Wien. Auf dem Flughafen Berlin Brandenburg wartete bereits Alaba auf den Offensivmann. Den Transfer ins Hotel absolvierten die beiden Freunde aus Wien, in der Kapitänshierarchie des ÖFB-Teams nominell die Nummern eins und zwei, gemeinsam in einer VIP-Limousine.

Neuer ÖFB-Pullover
Beim Training erschienen die Spieler wie Rangnick mit neuen, personalisierten Kapuzenpullovern im ÖFB-Design. „Wir zeigen Gesicht“, stand auf den Rücken über einem stilisierten halben Konterfeis jedes Akteurs zu lesen. Nach der Einheit erfüllten die Akteure trotz eines vergleichsweise kühlen Abends in Berlin in dicke Jacken gehüllt noch geduldig Autogrammwünsche.

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