Im Oktober 2023 hätte die bekannteste Animal Hoarderin Niederösterreichs bereits ihr Quartier wieder verlassen müssen. Derzeit besetzt sie mit ihren Hunden noch immer das Anwesen, dem sogar schon der Bürgermeister die Unbewohnbarkeit attestierte. Wann und wie wird diese Tragödie enden, fragten sich Dorfbewohner und Vermieterin.
Mit 40 bis 60 Hunden zog eine selbst ernannte Tierschützerin bereits seit 2018 eine Spur der Verwüstung und gewaltigen Ärgers der Nachbarn durch Niederösterreich. Auch behördlich wurden bereits zig Verwaltungsstrafverfahren gegen sie an zumindest fünf verschiedenen Standorten entschieden.
Drama begann bereits im Sommer 2023
Die „Tiernärrin“ zog mit einem Begleiter und 42 Hunden Mitte des Vorjahres in ein kleines Dorf nahe Waidhofen an der Thaya im Waldviertel. Nur viereinhalb Monate wollte sie als Übergangslösung mit „maximal zwei Hunden“ dort verbringen, hatte sie der Vermieterin erklärt – die „Krone“ berichtete mehrmals von der bekanntesten Animal Hoarderin des Landes.
Mietvertrag endete bereits im Oktober
Viele Verfahren sind noch anhängig: Obwohl die Frau längst ausziehen hätte sollen, wird das Haus mit den Hunden noch immer „besetzt“. Daran änderten weder die bereits gerichtlich anhängige Räumungsklage noch eine Anzeige wegen Mietbetrugs etwas.
Die Behörde strebt ein Tierhalteverbot gegen die Frau an, die vielen Hunde verschmutzten den Hof so stark, dass sogar das Brunnenwasser kontaminiert war. Das rief den Bürgermeister auf den Plan, der die Unbewohnbarkeit des Hauses feststellte. Weiters zeigten die Nachbarn die permanente Ruhe- und Geruchsstörung an. „Wann hat das endlich ein Ende?“, fragt die verzweifelte Vermieterin.
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