11.11.2012 13:56 |

Hunderte evakuiert

Heftige Hochwasser in Toskana, Ligurien und Venedig

Schwere Unwetter belasten derzeit die Regionen Norditaliens. In der toskanischen Provinz Massa Carrara mussten am Sonntag etwa 100 Menschen aus Angst vor Erdrutschen ihre Wohnungen verlassen, nachdem es zu heftigen Niederschlägen gekommen war. Ein Paar wurde von Feuerwehrmannschaften gerettet, nachdem sein Auto von einem Bach mitgerissen wurde. Auch in Ligurien und in Venedig (Video oben) herrscht Hochwasseralarm.

In der Region um die Hafenstadt Livorno wurden Wohnungen überschwemmt, Flüsse traten über die Ufer. Auch in Pisa kam es zu Überschwemmungen und zu Stromausfällen.

Rund um die ligurische Hafenstadt La Spezia mussten rund 100 Personen ihre Wohnungen verlassen, nachdem der Fluss Magra über die Ufer getreten war. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Niederschlägen und riet der Bevölkerung, aufs Auto zu verzichten.

Heftiges "Acqua alta" in Venedig
Ebenso herrscht derzeit in Venedig Hochwasseralarm. Ein Mittelmeertief führte in der Lagunenstadt zu heftigen Niederschlägen, die den Wasserpegel stark steigen ließen. Sonntag früh wurde ein Pegelstand von 150 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Ein solch außergewöhnliches "Acqua alta" bedeutet, dass für 70 Prozent des historischen Zentrums zumindest Gummistiefel benötigt werden.

Im Dezember 2008 erreichte das Hochwasser in Venedig eine Höhe von 1,56 Meter. Als höchste Marke aller Zeiten führen die Bücher der Lagunenstadt die 1,94 Meter vom 4. November 1966 an.

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