Der mutmaßliche Täter war zu früher Stunde - das Feuer war gegen 5 Uhr ausgebrochen (siehe Infobox) - zu Fuß im Bereich Schmiedgasse/Wurmbrandgasse unterwegs gewesen und auf die Flammen aufmerksam geworden. Über die Stiege eines an das brennende dreistöckige Haus angrenzenden Gebäudes in der Raubergasse gelangte er auf das Dach.
Dort riss der Verdächtige gewaltsam Taubenschutznetze auf, überstieg Balkongeländer und kletterte schließlich über ein Dachfenster in eine der geräumten Wohnungen des Brandobjekts. Er erbeutete aus der Wohnung bzw. von den Balkons Gegenstände geringen Wertes wie einen Aschenbecher, ein Fernglas, Puppen und dergleichen.
Wollte Brandopfern "nur helfen und sie warnen"
Die zahlreichen Einsatzkräfte wurden jedoch gleich auf den 28-Jährigen aufmerksam, da ja aufgrund der Evakuierung niemand mehr im Haus hätte sein dürfen. Der Verdächtige wurde noch auf den Dächern von einer Diensthundestreife gestellt.
Bei der Einvernahme gab der Mann an, er habe den Brandopfern "nur helfen und sie warnen" wollen. Dennoch zeigte sich der Verdächtige schließlich großteils geständig, er wurde in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.
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