Rapid II sicherte sich den Wiederaufstieg in die 2. Liga. Nach Sieg gegen Mauerwerk ließ Ostligist der Freude freien Lauf. Grün-Weiß um Trainer Jürgen Kerber will am Freitag den Titel fixieren. Oliver Strunz gab nach langer Verletzungspause wieder sein Comeback.
Sie umarmten sich, ließen dem Jubel freien Lauf und streckten die Arme in den Himmel. Gleich danach wurde auf dem Rasen im Mannschaftskreis (allen voran Furkan Demir) lautstark mit „zicke, zacke“ nicht nur das 4:0 gegen Mauerwerk angestimmt.
Verständlich! Denn Ostligist Rapid II schaffte den direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga. Der Leader hat drei Runden vor dem Ende Platz zwei, der für den Aufstieg reicht, bereits fix in der Tasche. Und Verfolger Donaufeld will ja heuer noch nicht aufsteigen. „Der Aufstieg ist nie selbstverständlich und daher ein großartiges Gefühl. Wir haben uns den Erfolg absolut verdient“, strahlte auch Nicolas Bajlicz. Auch Trainer Jürgen Kerber fiel sichtlich ein Stein vom Herzen. „Den ersten Schritt haben wir zum Glück schon einmal gemacht. Natürlich wollen wir jetzt im Finish noch den Titel klarmachen und nach Hütteldorf bringen!“
Mit einem „Dreier“ am Freitag gegen Neusiedl ist der Triumph perfekt. Die Zahlen sprechen für Grün-Weiß – mit 18 Siegen, 63 Toren (gleich mit Donaufeld) und 23 Gegentreffern ist man in der Liga die Nummer eins. Dazu teilt sich auch Tobias Hedl mit 16 Toren die Spitze in der Schützenliste mit Ex-Traiskirchen-Stürmer Mujanovic. „Jede Chance war ein Tor. Bravo, Hedl“, feierte auch Kapitän Fabian Eggenfellner den 21-Jährigen. Der gegen Mauerwerk vor dem Kasten eiskalt blieb, drei Torschüsse für seinen Hattrick brauchte. Erfreuliche Nachrichten gab’s auch um Oliver Strunz, der nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback gab.
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