Nach großer Kritik von ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer dürfen Österreischs alpine Ski-Herren bei den anstehenden Olympischen Spielen nun doch das Maximalkontingent von elf Fahrern stellen. Zuletzt war man im ÖSV-Lager davon ausgegangen, für das Großereignis zehn Athleten und elf Athletinnen nominieren zu dürfen.
Weil aber Nationen wie Norwegen, Neuseeland und Belgien jeweils Quotenplätze zurückgaben, erbten u.a. Österreich, Frankreich und Deutschland einen zusätzlichen Startplatz im Männerbereich. Das bestätigte der ÖSV.
Das komplizierte FIS-Berechnungssystem, das im Endeffekt darauf abzielt, Sportler aus möglichst vielen Nationen an den Start zu bekommen, hatte zuletzt für einiges Unverständnis unter den Verbänden gesorgt. Durch diese Quotenregelung würden viele hochkarätige Rennläufer zum Zuschauen verurteilt, kritisierte etwa ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer. „In einer Trainersitzung wurde diese Thematik angesprochen, da haben einige wortwörtlich gesagt, dass diese Vergabe ein ‘Riesen-Bullshit‘ ist“, erzählte Pfeifer.
Kader muss bis 25. Jänner stehen
Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gibt es insgesamt 153 Startplätze für die Alpinbewerbe in Bormio respektive Cortina d‘Ampezzo. Österreichs finales Aufgebot muss am 25. Jänner stehen, also nach den Rennen in Kitzbühel und Spindleruv Mlyn, aber vor Schladming und Crans-Montana.
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