Es ging nach Rimini, aber es ist keine Urlaubsreise für Charlize und Alissa Mörz. Die beiden Burgenländerinnen gehen am Donnerstag in Italien bei der Turn-EM an den Start, kämpfen um Punkte und das Boden-Finale. Vom Mattersburger Kunstturnverein ist auch Juniorin Helena Zotos dabei.
„Zum Baden sind die Temperaturen noch nicht“, lächelt Charlize Mörz – die freilich vor ihrem Einsatz am Donnerstag bei der Kunstturn-Europameisterschaft in Rimini nicht viel Zeit dafür hätte. „Aber natürlich gehen wir raus zum Spazieren und Luft schnappen, wohnen nur ein paar Minuten vom Meer entfernt.“ Die meiste Zeit in Italien verbringen Charlize und auch Schwester Alissa entweder im Hotel oder in der Trainingshalle. Gestern fand dann das Podiumstraining in der Wettkampf-Arena statt. Die zwei wissen bereits, dass sie wohl beide keinen Mehrkampf turnen werden. „Zu 99 Prozent“, erklären sie unisono.
Drei Geräte statt Mehrkampf
Charlize, weil sie nach dem Fokus auf den Boden im Weltcup und der geschafften Qualifikation für Olympia noch nicht ganz bereit ist für vier Geräte – es werden „nur“ drei sein. „Das passt gut so, ich werde nicht am Balken turnen.“ Bei der EM will die 18-Jährige ihre Stärken ausspielen, ins Boden-Finale der Top Acht: „Dafür muss aber alles zusammenpassen.“
„Fühle mich gut“
Den Boden wird ihre ältere Schwester Alissa auslassen, die 21-Jährige startet an den anderen drei Geräten. „Wir haben als Team das Ziel, erstmals 148 Punkte zu schaffen“, erzählt die Mattersburger Athletin, „da waren wir immer knapp dran.“ Alissa selbst will für Rot-Weiß-Rot natürlich ihren Teil dazu beitragen. „Ich fühle mich gut – auf welchem Gerät ich mich am wohlsten fühle, ist auch tagesabhängig.“
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