Die Hypo-Riesen kürten sich zum zwölften Mal zum österreichischen Volleyball-Meister. Die Tiroler Schmetter-Helden setzten sich in der „Best-of-7“-Serie gegen Hartberg mit 4:0 durch. Manager Hannes Kronthaler blickt aber schon in die Zukunft: „Wir wollen in der Champions League voll angreifen.“
Sektdusche, Trikots mit dem Aufdruck „Vize-Meister“, Jubelgesänge auf den Tribünen – Hartberg stahl in der Heimhalle bei der offiziellen Ehrung den siegreichen Hypo-Volleyballern die Show.
„Gratulation an Hartberg“
Hypo-Manager Hannes Kronthaler verfolgte das Geschehen mit einem Schmunzeln: „Gratulation an Hartberg. Sie haben eine super Saison gespielt. Wir freuen uns nicht so viel wie beim ersten Mal, weil wir es schon gewohnt sind, aber es ist immer wieder schön.“
Hartberg war ein würdiger Gegner im Finale. Ich bin sehr happy, dass wir so klar gewonnen haben.
Hypo-Tirol-Trainer Stefan Chrtiansky
Für die Hypo-Riesen war es schon der zwölfte Titel in der Klubgeschichte. Zum vierten Mal setzte sich das Team von Meistermacher Stefan Chrtiansky mit 4:0 in der „Best-of-7“-Serie durch: „Hartberg war ein würdiger Gegner im Finale. Ich bin sehr happy, dass wir so klar gewonnen haben.“
Entscheidend war, dass die Tiroler auf dem Weg zum Titel auch Verletzungen von Mihkel Varblane und Arthur Nath wegsteckten. Im vierten Finalspiel fiel Nationalspieler Nikolai Grabmüller früh aus. „Die Verletzung war ein Schock, aber wir haben super reagiert. Jeder hat zehn Prozent mehr gegeben“, erklärte Kapitän Niklas Kronthaler nach dem klaren 3:0-Sieg.
Abschied von Trainer Chrtiansky
Bei der Party auf der Bus-Fahrt zurück nach Innsbruck wurden sentimentale Tränen verdrückt. Langzeit-Trainer Chrtiansky erklärte seinen Rücktritt, der bald 62-Jährige macht aber als Sportdirektor weiter: „Es ist Zeit, dass ein Jüngerer übernimmt und neue Inputs bringt. Ich freue mich darauf, Opa zu werden. Im Sommer ist es so weit und wir freuen uns als Familie darauf.“
Sieben Spieler verlassen Klub
Neue Gesichter wird es zudem in der Mannschaft geben. Die Verträge von Milan Jovanovic, Nicola Salsi, Timothy McIntosh, Luan Weber, Mihkel Varblane und Cameron Branch werden nicht verlängert, Eigenbau-Spieler Niklas Jeschko will sich wiederum auf das Medizin-Studium konzentrieren.
Für Manager Kronthaler keine ganz neue Situation, der Tiroler Baulöwe hat in den vergangenen 25 Jahren schon öfter sein Team in der Sommerpause komplett umgebaut. Diesmal wird es um Sohn und Kapitän Niklas Kronthaler getan. „Wir werden sicher stärker werden. Wir wollen nächstes Jahr in der Champions League wieder voll angreifen.“
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