Robert Ljubicic:

„Deshalb entschied ich mich für Kroatien“

Fußball International
09.03.2024 11:44

Robert Ljubicic fasste bei AEK Athen sofort Fuß. Im Gegensatz zu Bruder Dejan will der Wiener lieber mit Luka Modric und Co. am Platz stehen.

Die Stimmung im Stadion ist mit die beste, die ich jemals erlebt habe, die Anhänger sind sehr speziell“, beschreibt Robert Ljubicic die Atmosphäre bei AEK Athen.

„Darf wieder Achter sein“
Seit knapp einem Monat kickt der Ex-Rapidler (Vertrag bis 2029) für den griechischen Meister - und hinterließ bereits Spuren. Nach vier Joker-Einsätzen und zwei Treffern durfte der 24-Jährige zuletzt beim 3:3 gegen Aris Saloniki erstmals von Beginn an ran. „Trainer Almeyda hat das genau richtig gemacht. Ich habe ja bei Dinamo Zagreb zuletzt wenig gespielt.“ Und wenn, dann als Linksverteidiger. „Hier darf ich wieder als Achter auflaufen. Auf dieser Position fühle ich mich am wohlsten.“

(Bild: AFP)

Für den Wohlfühlfaktor in Athen sorgt Mannschaftskollege und Ex-ÖFB-Teamgoalie Cican Stankovic. „Er hat mir Tipps gegeben, mir den Einstieg erleichtert“, so der Linksfuß. „Ich kann mich somit voll aufs Sportliche konzentrieren, werde für mein Leiberl kämpfen.“

„Auf mein Herz gehört“
Auch für jenes mit dem rot-weißen Karomuster. Während Bruder und Köln-Legionär Dejan für Österreich aufläuft, entschied sich Robert für Kroatien

Das Problem: Bisher gab es von Teamchef Zlatko Dalić keinen Anruf, wartet Ljubicic, der sich mit Zagreb bereits in der Champions League beweisen durfte, noch immer auf sein Teamdebüt. Ob er seine Entscheidung rückblickend bereut? „Sicher nicht! Ich habe damals lange mit Freunden und Familie darüber gesprochen, am Ende auf mein Herz gehört“, erzählt der Spielmacher. „Ich will unbedingt einmal mit dieser goldenen Generation um Luka Modric am Platz stehen, habe mich auch deshalb für Kroatien entschieden.“

Was nicht heißt, dass ihn seine zweite Heimat kaltlässt. „Österreich hat mir viel gegeben. Ich bin hier aufgewachsen, als Fußballer bei St. Pölten und Rapid gereift und dafür sehr dankbar!“

Zurück zu AEK: Morgen geht es für den Liga-Zweiten bei Lamia weiter. „Wir haben den Anspruch, jeden zu schlagen, wollen den Titel verteidigen.“

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