In der Schlatter VP hängt der Haussegen schief. Bürgermeister und Gemeindebundobmann Christian Mader und seine vor etwas mehr als drei Jahren angelobte „Vize“ Claudia Breitwieser gerieten aneinander. Worum es ging, bleibt ihr Geheimnis. Beide wollen den Grund für den Streit nicht aber nicht nennen.
Im Dezember 2020 trat Claudia Breitwieser als erste Frau den Job der Vizebürgermeisterin der 1400 Einwohner großen Gemeinde Schlatt an. Nach etwas mehr als drei Jahren legt die nun 40-jährige ÖVP-Politikerin alle politischen Ämter zurück. Vor ihrer Zeit als „Vize“ saß sie elf Jahre im Gemeinderat.
Unterschiedliche Auffassungen
„Wir hatten unterschiedliche Auffassungen zu einem Thema, das ich nicht verraten werde. Am Tag danach habe ich noch versucht, mit ihr zu reden. Es hat aber nichts gebracht“, erklärt Bürgermeister und Gemeindebund-Präsident Christian Mader (ÖVP). Der Rücktritt sei für ihn keine große Geschichte. Die Partei habe viele junge Leute und sei gut aufgestellt, weshalb die Nachbesetzung des Vizebürgermeister-Amtes keine große Schwierigkeit darstelle.
Gerüchte über Beleidigungen
Im Ort macht derzeit aber das Gerücht die Runde, dass Mader seine Stellvertreterin schwer beleidigt haben soll. Sowohl der Ortschef als auch Breitwieser dementieren das ausdrücklich. „Er hat mich nicht beleidigt. Die Sache ist erledigt, mehr möchte ich dazu auch nicht sagen“, gab sich die Ex-Vizebürgermeisterin im Gespräch mit der „Krone“ aber sehr wortkarg.
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