EIn Pionierprojekt haben die Städte Klagenfurt, Villach und St. Veit vorgestellt, der neue Datenraum Kärnten leistet einen wichtigen Beitrag zur überregionalen Vernetzung. Die drei Städte haben sich untereinander vernetzt, wollen in Zukunft von einander profitieren. Die Nutzer können Millionen von Daten aus diesen drei Städten abrufen.
Klagenfurt, St. Veit und Villach wollen sich untereinander vernetzen, um Zugriff auf wertvolle Informationen zu haben. Die drei Städte im Kärntner Zentralraum wollen in Zukunft von einander profitieren. Konkret geht es dabei um einen „Datenraum“, der den Entscheidungsträgern wichtige Grundlagen liefern soll.
Die Bürgermeister Günther Albel (Villach), Martin Kulmer (St. Veit), Stadträtin Constance Mochar (Klagenfurt) sowie die IT-Experten Manfred Wundara und Günter Koren haben das Projekt am Freitag vorgestellt. Dabei geht es um vier Bereiche:
Daten sind das neue Gold
„Diese Datenplattform ist ein Pionierprojekt. Sie zeigt, dass auch wir im Süden Österreichs die Innovationskraft besitzen, um uns zu einer digitalen Region zu entwickeln“, sagt Günther Albel. „Diese Daten sind das neue Gold. Sie dienen als Grundlage für punktgenaue Entscheidungen.“ Referentin Constance Mochar: „Wir freuen uns sehr, dass das Miteinander der Städte Klagenfurt, Villach und St. Veit so gut funktioniert und wir mit diesem Projekt ein Zeichen für Effizienz und Nachhaltigkeit setzen. Gleichzeit bin ich stolz, dass durch die Zusammenarbeit mit einer Klagenfurter Firma die Wertschöpfung in der Region bleibt.“
Gerade in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen für Kärnten soll das Projekt einen Mehrwert für öffentliche Institutionen darstellen. „Als Städte übernehmen wir eine gewisse Verantwortung für die Region und wissen, dass interkommunale Kooperationen mittlerweile wichtige Erfolgsfaktoren sind“, sagt Martin Kulmer. Aus technischer Sicht sind alle Vorkehrungen getroffen worden, um in den nächsten Jahren möglichst viele Anwendungsfälle zur Verfügung zu stellen. „Der nächste Schritt wird es sein, die Nutzer in Städten und Gemeinden mit dem Umgang vertraut zu machen“, sagen die IT-Experten Manfred Wundara und Günter Koren.
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