Bei einer Routinekontrolle im Grazer Stadtgebiet hat die Polizei einen Lenker aus Slowenien aus dem Verkehr gezogen, bei dessen Lkw mehr als 30 technische Mängel festgestellt wurden. Der Fahrer konnte die Aufregung nur bedingt nachvollziehen.
Der Beamten der Verkehrsinspektion 2 der Grazer Polizei sind ja einiges gewohnt, was sie da am Vormittag des Faschingsdienstags zu sehen bekamen, hat aber auch sie überrascht: Gegen 10 Uhr fiel ihnen ein augenscheinlich desolater Klein-Lkw auf. Also hielten sie den Lenker, einen in Graz lebenden Slowenen, auf und führten eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durch.
Löcher und defekte Bremsseile
Bei einer Kfz-Prüfstelle des Landes wurde das Fahrzeug genau unter die Lupe genommen. Die Experten stellten dabei mehr als 30 technische Mängel fest, darunter beschädigte Stoßstangen, defekte Bremsseile, nicht funktionierende Beleuchtungen (z.B. Bremslicht, Blinker) oder auch fehlende Türöffner und Gurtschnallen. Besonders auffallend war die großflächig durchrostete Karosserie.
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Der 47-jährige Lenker zeigte sich nur bedingt einsichtig und gab an, ohnehin nur auf eine Baustelle fahren zu wollen. Aufgrund von „Gefahr in Verzug“ wurden dem Mann an Ort und Stelle Kennzeichen und Zulassungsschein abgenommen. Der Slowene wird nun wegen zahlreicher Übertretungen angezeigt.
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