Am Wochenende kommt es zu einem brisanten Wiedersehen zwischen Ski-Star Lara Gut-Behrami und Marius Robyr, Chef des Organisationskomitees der Rennen in Crans-Montana. Drei Jahre nach dem Zoff stellt Robyr klar: „Lara hat sich nicht korrekt verhalten - dabei bleibe ich.“
Was war passiert? Lara Gut-Behrami hatte im Jahr 2021 nach dem ersten Training für die Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana für helle Aufregung gesorgt. „Die Piste ist in einem widerlichen Zustand“, schimpfte die Schweizerin.
Worte, die die Organisatoren gar nicht nachvollziehen konnten. „Wir sind sehr enttäuscht von Lara“, meinte etwa Vize-Boss Hugo Steinegger. Laras Teamkollegin Corinne Suter verteidigte die Organisatoren. Die scharfe Kritik ihrer Landsfrau konnte sie nicht nachvollziehen: „Wenn diese Piste schlecht sein soll, dann sollten wir nicht mehr an vielen Orten fahren.“
„Aber auch ich habe einen Fehler gemacht“
Und der Ärger ist nach wie vor nicht ganz verflogen. „Lara hat sich damals nicht korrekt verhalten - dabei bleibe ich“, wird OK-Chef Robyr vom „Blick“ zitiert. „Aber auch ich habe einen Fehler gemacht. Doch das ist für mich vorbei. Ich habe keine Probleme mehr mit Lara und werde sie nicht nur grüßen, sondern auch für ihre großen Erfolge dieses Winters gratulieren.“
Fürhung im Gesamtweltcup übernommen
Am vergangenen Samstag übernahm Gut-Behrami in Abwesenheit von US-Superstar Mikaela Shiffrin (verletzt) die Führung im Gesamtweltcup. In Crans-Montana sind von Freitag bis Sonntag zwei Abfahrten und ein Super-G angesetzt.
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