Verena Mayr hat das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen der österreichischen Weltklasse-Fünfkämpferinnen bei den Hallen-Staatsmeisterschaften in Linz für sich entschieden! Die WM-Dritte von Doha 2019 gewann den Fünfkampf-Titel mit großartigen 4525 Punkten vor Ivona Dadic (4408), Sarah Lagger (4319), Isabel Posch (4174) und Chiara-Belinda Schuler (4008). Fünf Österreicherinnen mit jeweils über 4000 Punkten in einem Wettkampf - das ist sensationell!
Für Mayr, die zum dritten Mal nach 2016 und 2022 Meisterin wurde, und Dadic war dies nach vielen verletzungsbedingten Rückschlägen jeweils ein großartiges Comeback in der Halle. Mayr bestritt (bis auf den Hürdensprint) einen sehr ausgeglichenen, starken Fünfkampf. Über 60 m Hürden lief sie 8,59 Sekunden, sprang 1,75 m hoch, stieß die Kugel auf 14,09 und sprang ausgezeichnete 6,09 m weit. Den abschließenden 800-m-Lauf absolvierte sie in 2:12,05 Minuten.
Mit ihren 4525 Punkten ist sie heuer Nummer 7 der Weltjahresbestenliste. Für die Teilnahme an der Hallen-WM in Glasgow (1. bis 3. März) reicht das aber nicht ganz.
„Ich bin sehr glücklich, ich bin auf dem besten Wege. Ich komme langsam, aber sicher zurück. Ich wollte 4500 Punkte schaffen und das hat geklappt! Bis auf den Hürdensprint war heute ja alles sehr gut. Vor allem freut mich, dass ich wieder über 6,00 m gesprungen bin!“, freute sich Mayr. Gerade der Weitsprung, der die Vorentscheidung brachte, brachte Ergebnisse auf hohem Niveau - und steckte voller Dramatik!
Dadic hatte großartige 6,12 m vorgelegt und war damit bis auf einen Zentimeter an die führende Mayr herangekommen. Doch diese konterte mit 6,08 m und 6,09 m, sodass sie vor dem 800-m-Lauf 80 Punkte Vorsprung auf Dadic besaß. Einen Vorsprung, den sie sich natürlich nicht mehr nehmen ließ. Aber Dadic war natürlich auch hoch zufrieden. Bis auf den Hochsprung (1,63 m) absolvierte sie einen ausgezeichneten Fünfkampf. „Das mit dem Hochsprung ist auch eine mentale Sache“, bekannte Dadic.
Riesenpech hatte Sophie Kreiner leider schon vor dem ersten Bewerb des Fünfkampfes. Beim Aufwärmen stürzte sie bei einer Hürde und musste mit Schmerzen am Sprunggelenk und an der Schulter in ein Spital gebracht werden. Zumindest trug sie keine Brüche davon … Bei den Männern sicherte sich, wie erwartet, Leo Lasch überlegen den Titel im Siebenkampf mit 5439 Punkten.
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