Fangzaun hielt nicht

Drei Skiunfälle in zehn Minuten an selber Stelle

Tirol
11.02.2024 08:40

Drei Unfälle innerhalb kürzester Zeit und praktisch an derselben Stelle ereigneten sich am Samstagabend beim Nachtskilauf im Tiroler Söll. Die drei Wintersportler rutschten im Zielbereich der Talstation unter einem Sicherheitszaun durch und landeten auf dem Parkplatz.

Zehn Minuten und drei Wintersportunfälle: Die Pistenretter im Skigebiet Söll-Hochsöll kamen am Samstag zwischen 19 und 19.10 Uhr mit der Versorgung kaum nach. Drei Ski- bzw. Snowboardfahrer, ein 34-jähriger und ein 32-jähriger Österreicher sowie ein 49-jähriger Deutscher kamen unabhängig voneinander zu Sturz. „Sie rutschten über die Piste, unter einem Begrenzungszaun durch und stürzten dort über eine rund ein Meter hohe Böschung auf den darunter liegenden asphaltierten Parkplatz“, heißt es seitens der Polizei.

An dieser Stelle rutschten die drei Wintersportler unter dem Zaun durch. (Bild: zoom.tirol)
An dieser Stelle rutschten die drei Wintersportler unter dem Zaun durch.

Zwei Verletzte wurden ins Spital gebracht
Alle drei
Personen trugen zum Glück Skihelme. Die Unfälle wurden von anderen Wintersportlern wahrgenommen, die sofort die Rettungskette in Gang setzten und die Bergbahn Söll zwecks weiterer Absicherungsmaßnahmen verständigten. Der 34-jährige Österreicher und der Deutsche wurden nach der Erstversorgung mit erheblichen Verletzungen in das Krankenhaus nach Kufstein gebracht. Der 32-Jährige lehnte es ab, zur weiteren medizinischen Versorgung ins Spital eingeliefert zu werden. „Von der Bergbahn Söll wurde im Sturzbereich ein zweiter Begrenzungszaun aufgestellt“, so die Exekutive. 

Schwere Wirbelsäulenverletzung nach Unfall im Kühtai
Bereits am Samstagvormittag kam es auch im Skigebiet Kühtai zu einem folgenschweren Skiunfall. Ein 57-jähriger Kanadier kam gegen 10.45 Uhr auf einer rot markierten Piste ohne Fremdeinwirkung zu Sturz, verlor einen Ski, rutschte etwa 15 Meter weiter zum Pistenrand und prallte dort gegen einen rund 50 Zentimeter hohen Schneewall. „Der Skifahrer wurde von der Pistenrettung erstversorgt, terrestrisch zu Tal und in der Folge zum Arzt in Kühtai gebracht“, erklärt die Polizei. Dort wurden schwere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich und an einem Bein festgestellt. Der Verletzte wurde in der Folge vom Notarzthubschrauber zur weiteren Behandlung in die Innsbrucker Klinik geflogen.

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