Anrainer warnen

Riskante Engstelle beim Wörthersee gefährdet Gäste

Kärnten
05.02.2024 08:30

Auf dem Abschnitt der Wörthersee-Süduferstraße bei Reifnitz soll Tempo 100 reduziert werden, damit die Autos Badegäste nicht gefährden. Nun schließen sich auch Hoteliers den Forderungen der Anrainer an. 

Seit vielen Jahren ärgern sich Bewohner von Reifnitz, weil auf der Passage zwischen Tunnelausfahrt und Ortseinfahrt Tempo 100 erlaubt ist. „Das ist viel zu hoch!“, warnt Eduard Hohenwarter im Namen einiger Anrainer. „Dieser Bereich ist mehr als einen Kilometer lang. Einheimische und Touristen werden dort ja geradezu animiert, aufs Gaspedal zu steigen.“

Und das könnte fatale Folgen haben. Denn genau auf diesem Abschnitt befindet sich ein Zugang zum Wörthersee, der vor allem von Urlaubern gern genutzt wird. Die Badenden nützen die Örtlichkeiten, um ins türkisblaue Wasser zu springen – auch wenn das Treiben in diesem naturnahen Funpark eher geduldet als erlaubt ist.

Vor allem im Sommer ist dieser Bereich stark frequentiert.
Vor allem im Sommer ist dieser Bereich stark frequentiert.(Bild: Rojsek-Wiedergut Uta, Krone KREATIV)

„Während der Urlaubszeit im Sommer ist dieser Bereich stark frequentiert“, erzählt Hohenwarter. „Dort stellen sich dann so viele Leute an, um in den See springen zu können, dass sich auf der Straße Menschenschlangen bilden. Und dann kommen die Autos mit bis zu 100 Stundenkilometer daher. Oft müssen sie ausweichen. Mich wundert es wirklich, dass es noch keine schweren Zwischenfälle gegeben hat“, meint der Reifnitzer.

Herabsetzung des Tempolimits gefordert
Erschwerend komme schließlich noch hinzu, dass die Straße in diesem Bereich relativ schmal sei. „Noch dazu fehlt gleich auf drei Abschnitten eine entsprechende Bodenmarkierung“, bemängelt Hohenwarter. Mittlerweile hätten sich auch einige Hoteliers dem Anliegen der Bewohner angeschlossen, sagt Hohenwarter. Auch sie seien dafür, dass das Tempolimit herabgesetzt werde. „Wir hoffen, dass man unsere Warnungen wirklich ernst nimmt. Oder will die Behörde erst tätig werden, wenn es einen Unfall gegeben hat?“

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