Zahlreiche Stürze und Verletzungen haben das Weltcup-Wochenende in Cortina überschattet. Jasmine Flury blieb verschont, litt aber mit ihren Kolleginnen und Kontrahentinnen mit. Im TV-Interview am Sonntag brach die Schweizerin in Tränen aus.
Sie sei „gerade sehr leer“, schilderte Flury hochemotional nach ihrer Fahrt im Super-G. Kurz vor ihrem Interview mit dem SRF war die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zu Sturz gekommen. Zu viel für Flury ...
Die Ski-Dame brach in Tränen aus. „Jetzt ist auch noch Kajsa gestürzt, es war gerade ein bisschen viel“, so Flury. „Ich konnte die vielen Verletzungen am Start gut wegstecken, aber jetzt kommt das Ganze wieder hoch.“ Am Freitag hatte ihre Landsfrau Corinne Suter vor Schmerzen geschrien, erlitt einen Kreuzbandriss. Genauso wie einen Tag später Teamkollegin Joana Hählen.
Nun wartet RTL am Kronplatz
War Cortina d‘Ampezzo der zufällige Höhepunkt einer alpinen Seuchensaison, das Resultat mangelnder (geistiger) Frische oder ein unüblich hartes Pflaster im Ski-Weltcup der Frauen? Nach einer wahren Sturzorgie an den drei Renntagen in den italienischen Dolomiten geht man auf Ursachenforschung.
Schon am Dienstag geht’s im Weltcup weiter, am Kronplatz geht ein Damen-Riesentorlauf über die Bühne. Hoffentlich ohne Stürze und schwere Verletzungen …
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