Erst „vorglühen“, dann „Kübeltrinken“, am Ende ins Spital: So stellte man sich in den 2000ern die nächtliche Evolution des typischen Party-Teenagers vor. Krone+ erklärt im Rahmen einer großen Disco-Tour, wieso das Bild der „Generation Komasaufen“ nie ganz falsch, aber längst nicht richtig war - und was am heute vermeintlich bewussteren Fortgehverhalten trügerisch ist.
Ich bin nicht stolz drauf, aber gebe es zu: Ich war damals mittendrin statt nur dabei! Vor 20 Jahren tranken wir noch vor dem Fortgehen Bierchen und Alko-Pops gegen und oft über den Durst. Kaum mit leichtem Silberblick in der Disco aufgeschlagen, wurden dann die Köpfe zusammengesteckt, um stundenlang an überlangen Strohhalmen Wodka-getränkten Orangensaft oder Bacardi-Variationen hochzuschlürfen.
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